Kategorie: TEXTE / GAMING
Gruselgeschichten sind auch (eine) Kunst 😃
In der Reihe „Hinter den Pixeln“ (GameStar & GamePro) mache ich mich auf Horror-Trash-Grusel-Spooky-Spurensuche in der Spielewelt. Und da trifft man immer wiede auf spannende (und groteske 😄) Stories.
Wie die japanische Urban Legend um Hanako-San, den Geist aus der Toilette. 👘👻
Gerade ist mein erster Beitrag für DER SPIEGEL erschienen:
„Misserfolge beim Spielen: Verlieren zu können ist eine wichtige Eigenschaft im Leben“
Ganz herzlichen Dank an Linda Breitlauch für das sehr interessante Gespräch!
Literatur für die Krise
🐜Dystopien und die Macht der Fantasie.🌹
Ein klein wenig gesunden Eskapismus für die noch immer schwierige Zeit, in der wir uns gerade befinden, gibts in meinem Roman „Die Gleichheit der Blinden“.
💐Kleines Easter Egg für Interessierte: Die Idee kam mir damals im Philosophie-Seminar während meines Studiums. Da ging es um die Leveling Down Objection – ein Standardeinwand gegen den Egalitarismus. Einfach mal googeln – lohnt sich!
Starten wir mal mit einer steilen These: Radfahren macht uns zu besseren Menschen.
Esoterischer Bullshit? Überhöhung einer simplen Sportart? Vollkommen übertrieben?
Mag sein. Mag aber auch sein, dass da mehr dran ist, als wir denken.
Immerhin: Überall in Marketingvideos von Radherstellern und im medialen Selbstverständnis der Bikekultur stoßen wir auf das Versprechen, dass Mountainbiken mehr ist als bloß ein Zeitvertreib, eine Freizeitbeschäftigung. Es ist ein Lifestyle („Ride or Die“), eine quasi-religiöse Angelegenheit („Cult of Shred“, Loose Riders). Ja, ein Heilsversprechen („Overcome“, YT Industries).
Radfahren ist offenbar ziemlich identitätsstiftend.
Radfahren macht uns vielleicht nicht zu besseren Menschen.
Aber es macht uns zumindest zu anderen Menschen.
Anders als im tristen Alltag. Anders als in langweiligen Routinen.
Es macht uns mehr zu uns. So, wie wir wirklich sind. Oder sein wollen.
Das wollen wir gerne glauben. Das fühlt sich nämlich bedeutungsvoller an, als unser Schreibtischjob von 9 to 5.
Und genau da wollen wir ansetzen!
Mein neues Kurskonzept PHILOSOPHY ON BIKE verbindet praktische Philosophie und Biken.
Nur treffen wir auf Philosophie nicht im sokratischen Forum, sondern eben im Sattel.
Wir biken, weil uns etwas umtreibt.
In meinem neuen Kurskonzept möchte ich gemeinsam mit euch herausfinden, was das ist, wie es unser Leben bereichern und wie es uns als BikerInnen und Menschen weiterbringen kann!
❤NEWS & KONZEPT kommen ganz bald hier und auf meinen Social Media-Kanälen – bleibt dran!❤
Foto: Michael Hacker
Corona lässt uns alle umdenken, neu denken. Zwingt uns (oder lädt uns ein) zu alternativen Lösungswegen und mehr Flexibilität.
Deshalb werden die Workshoptermine meiner Kurse am Bildungszentrum Nürnberg im Sommer 2020 – kreatives Schreiben und Outdoor-Kultur – die eigentlich im Kursraum stattfinden sollten, in den digitalen Raum verlegt.
Über den digitalen Workspace des Bildungszentrums können wir produktiv gemeinsam arbeiten, Texte austauschen und bequem kommunizieren – ganz ohne Infektionsgefahr.
Die Termine draußen werden – Stand jetzt – wie nach Plan weiterhin in der freien Natur stattfinden.
Bei den gemeinsamen Ausfahrten in Kleingruppen haben wir genug Möglichkeiten und Anlässe (und tatsächlich wird das auch integraler Bestandteil des Kurses sein 😉 Distanz zueinander einzuhalten und uns auf unseren jeweils individuellen Wirkraum zu konzentrieren.
Lasst euch überraschen!
Worum es geht?
Das Draußen-Sein literarisch einfangen.
Übrigens gerade in Zeiten der Isolation und des Zurückgeworfen-Seins auf sich selbst eine zugleich produktive wie heilsame Tätigkeit, die ich euch hier näherbringen will.
Kursbuchungen und alle Infos unter https://bz.nuernberg.de/…/gesellschaft…/kreatives-schreiben…
Schreib deine Story! Bloggen, Bikekultur & Mikroabenteuer
Vom Abenteuer (S)schreiben – Reiseliteratur und Mikroabenteuer. Mit gemeinsamen Fahrradausflügen!
Philosophie findet im Elfenbeinturm statt?
Nö.
Philosophie findet draußen statt.
In der Antike war die Philosophie ja wirklich eine Lebenswissenschaft. Dieser Ansatz kommt heute zurück. In „Therapie durch Philosophie“ (ZEIT 24/2019) schreibt Silke Weber von der Philosophie, die „eine Lücke schließe“ – nämlich die „eines gesteigerten Bedürfnisses nach Sinndeutung“.
Im Silicon Valley werden reihenweise Chief Philosophy Officers und praxisorienierte Philosophen angestellt. Denn: Denkkultur ist wertvoll. Die Fähigkeit zum kritischen Hinterfragen und logischem Denken fördert innovative Lösungen. Egal, ob im Unternehmen oder an der frischen Luft.
Indem wir denken, werden wir erst.
Gerade in komplexen Gesellschaften mit all ihren Unsicherheiten und Herausforderungen sind wir dazu eingeladen, lebenspraktische Philosophie(n) zu entwickeln.
Das tun wir gewissermaßen, ohne, dass es uns bewusst wäre, eh schon die ganze Zeit. Wir setzen uns ja aufs Rad und fahren raus in den Wald, um etwas zu erfahren, zu erleben. Um den Kopf frei zu bekommen, auf andere Gedanken zu kommen, um Spaß oder Action zu haben, um in den Wind zu riechen oder das Summen der Reifen auf dem Trail zu hören. Die Bike-Marketingabteilungen reden nicht vom reinen Sport, sondern von Lifestyle. Ein Lebensgefühl also. Immer soll es um mehr gehen als nur um das Radfahren an sich. Und das tut es auch.
Aber worum geht es? Worum kann es gehen? Worum soll es gehen? Und was hilft mir das? Wie hilft mir das in meinem Leben als Mensch und als Biker?
Warum bist Du hier, auf dem Trail?
Das sind Fragen, die ich in meinem neuen Kurskonzept PHILOSOPHY ON BIKE lebenspraktisch gemeinsam mit Dir beantworten möchte.
Einfach mal denken fahren!
Das genaue Kurskonzept wird zeitnah auf norabeyer.com und auf meinen Social Media Kanälen vorgestellt. Jetzt schon neugierig geworden? Schreib mir gerne eine Mail an info@norabeyer.com!
Biken und Philosophie?
WTF?
Wo ist da die Verbindung?
Hat so viel miteinander zu tun wie Äpfel mit Birnen, Schneeschuhe mit Blumenbeeten?
Und waren diese Philosophen nicht irgendwelche alten Typen mit langen weißen Bärten, die in Tonnen herumgesessen sind und schwurbelige Hirngespinste von sich gegeben haben? Über das Glück und so?
Was soll das also – Philosophy on Bike? Wie passen die beiden zusammen?
Schauen wir uns das mal an:
Biken als Trendsportart boomt. Warum ist gerade das Mountainbiken so beliebt? Warum gehen all diese Ich-und-mein-Bike-waren-heut-im-Wald-und-es-war-voll-schön Insta-Posts durch die Decke? Warum ist dieses Hinaus-in-die-Natur-Microadventure-Bike-Freiheit-Ding so trendig?
Genau da liegt die Antwort auf die Frage, was Philosophie mit Biken zu tun hat.
Weil wir ausbrechen wollen aus unserem Alltag, der uns oft trist und immer-gleich vorkommt. In dem wir uns selten als Souverän fühlen. Als wirkliche freie Menschen.
Das Biken bringt uns in die Authentizität zurück. Heißt: Wenn wir draußen sind im Wald mit unserem Rad, dann haben wir das Gefühl, mehr wir zu sein.
Das Biken wirft uns auf uns selbst und die direkte (Natur)Erfahrung zurück.
Das Biken macht uns glücklich(er).
Und das, meine Damen und Herren Radlenthusiasten, ist Philosophie par excellence!
Biken hat so viel mehr mit Philosophie zu tun, als wir denken.
Wir droppen dabei direkt rein in die großen Fragen, in dieselbe Sinnsuche, die die alten Griechen mit den langen, weißen Bärten schon umgetrieben haben.
Nur treffen wir auf Philosophie nicht im sokratischen Forum, sondern eben im Sattel.
Wir biken, weil uns etwas umtreibt.
In meinem neuen Kurskonzept möchte ich gemeinsam mit euch herausfinden, was das ist, wie es unser Leben bereichern und wie es uns als BikerInnen weiterbringen kann!
❤NEWS & KONZEPT kommen ganz bald hier und auf meinen Social Media-Kanälen – bleibt dran!❤
Einmal Realitätsflucht, bitte!
Lesen gegen die Krise.
Ein bißchen wohldosierte Realitätsflucht schadet in diesen Zeiten nicht. Und da wir wegen der derzeitigen Ausgangsregelungen eingeschränkt sind, gehen wir eben auf Reise in unserer Fantasie. Da sind ganze Welten in unseren Köpfen. Höchste Zeit, sie zu entdecken!
Und weil es gerade die Indie-Verlage und kleinen Buchläden besonders schwer haben:
Bestellt meinen Roman die „Die Gleichheit der Blinden“ bei eurem local literature dealer oder direkt hier!
#zuckerwatteinwasser
Langsam adaptieren wir (das Toilettenpapier kehrt zurück in die Regale ist Indiz Nummer Eins).
Eine Vollbremsung war und ist das trotzdem.
2020 begann bei mir mit Vollmotivationsvollgas – zweites Jahr meiner Selbstständigkeit. Count your blessings. Ich bin noch da! Erstes Jahr erfolgreich selbst und ständig!
Und jetzt: Corona. Mehr Wind aus Segeln nehmen geht nicht.
Aufträge brechen weg und ich kann ihnen zusehen wie Zuckerwatte in Wasser: auflösend.
Aber – und das ist ein dickes, fettes A-BER: Gesund bin ich. Und sind die, die ich liebe.
Ich weiß das zu schätzen, zumal nach den letzten beiden Jahren nach dem Unfall, in denen Fragilität und Vergänglichkeit auf einmal mehr wurden als existenzphilosophische Umrisse am Rande der eigenen Realität.
Gesund sein. Das ist schon viel. Das ist schon alles. Geben wir gut darauf acht!
