Starten wir mal mit einer steilen These: Radfahren macht uns zu besseren Menschen.

Esoterischer Bullshit? Überhöhung einer simplen Sportart? Vollkommen übertrieben?

Mag sein. Mag aber auch sein, dass da mehr dran ist, als wir denken.

Immerhin: Überall in Marketingvideos von Radherstellern und im medialen Selbstverständnis der Bikekultur stoßen wir auf das Versprechen, dass Mountainbiken mehr ist als bloß ein Zeitvertreib, eine Freizeitbeschäftigung. Es ist ein Lifestyle („Ride or Die“), eine quasi-religiöse Angelegenheit („Cult of Shred“, Loose Riders). Ja, ein Heilsversprechen („Overcome“, YT Industries).

Radfahren ist offenbar ziemlich identitätsstiftend.

Radfahren macht uns vielleicht nicht zu besseren Menschen.

Aber es macht uns zumindest zu anderen Menschen.

Anders als im tristen Alltag. Anders als in langweiligen Routinen.

Es macht uns mehr zu uns. So, wie wir wirklich sind. Oder sein wollen.

Das wollen wir gerne glauben. Das fühlt sich nämlich bedeutungsvoller an, als unser Schreibtischjob von 9 to 5.

Und genau da wollen wir ansetzen!

Mein neues Kurskonzept PHILOSOPHY ON BIKE verbindet praktische Philosophie und Biken.

Nur treffen wir auf Philosophie nicht im sokratischen Forum, sondern eben im Sattel.

Wir biken, weil uns etwas umtreibt.

In meinem neuen Kurskonzept möchte ich gemeinsam mit euch herausfinden, was das ist, wie es unser Leben bereichern und wie es uns als BikerInnen und Menschen weiterbringen kann!

❤NEWS & KONZEPT kommen ganz bald hier und auf meinen Social Media-Kanälen – bleibt dran!❤

Foto: Michael Hacker