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Mein neuer Artikel im GAIN Magazin!

Die Ausgabe #10 des GAIN Magazins ist ab jetzt erhältlich!
Mit dabei: Mein neuer Artikel „Mein Irrlicht und ich. Nichtromantische Beziehungen in Spielen“

Love interests in »Dragon Age«. Mal mehr, mal weniger ungelenke Sexszenen in »The Witcher« oder »Mass Effect«. Knutschen, Turteln, Anfassen, Ablassen. Im interaktiven Drama »Heavy Rain« wird das Öffnen des BHs vor dem Akt sogar zum Quick-Time-Event. Die Spielelandschaft ist voll von Darstellungen von Erotik und Liebesbeziehungen. Kein Wunder, nehmen romantische Beziehungen doch eine zentrale Rolle in unser aller Leben ein. Plus: Sex sells. Wie Jana Möglich in ihrem Artikel in dieser Ausgabe treffend bemerkt. Aber: Liebesbeziehungen sind längst nicht die einzigen Beziehungen, die unser Umfeld und unsere Interaktionen prägen. Weder im realen Leben noch im digitalen.
Denken wir nur an Familienbeziehungen – zwischen Eltern und Kindern und unter Geschwistern etwa –, an Freundschaften und, ja, auch an Beziehungen, die wir mit nicht-menschlichen Subjekten haben: Mit dem Familienhund etwa. Oder meinetwegen sogar mit unserem Hamster. Und ja, haben wir nicht auch zu Objekten oft eine gewisse Beziehung? Zu unserer Lieblingsbank im Park oder dem gemütlichen Eckchen am Esstisch? Die uns Sicherheit, Wärme, Glück vermitteln? Das alles sind Beziehungen, die, auch wenn sie nicht romantisch sind, in unseren Leben dennoch eine große Rolle spielen. Aber über die werden selten Hohelieder geschrieben. Und genauso selten werden sie in Spielen explizit thematisiert.
Ob Klassiker der Weltliteratur wie »Romeo und Julia« und »Anna Karenina« oder mediale Blockbuster wie »Titanic« und »Avatar«. Immer geht es um die romantische Liebe und deren Wendekreis – Eifersucht und Herzschmerz und und und. Aber warum eigentlich? Denn: Die nicht-romantischen Beziehungen in unserem Leben mögen weniger offensichtliche Epik, weniger Bombast tragen. Sie sind stiller, unbewusster oft. Aber nicht weniger tief. Oder ergreifend. Oder wichtig für uns.
Höchste Zeit, ihnen auch in Spielen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen.

Den ganzen Artikel könnt ihr jetzt im GAIN Magazin #10 lesen!

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Brandneu

Komm, wir spielen! – New Work und Games

Was hat (Neues) Arbeiten eigentlich mit Spielen zu tun und was mit Games?
Thomas Dormann vom Möbelkollektiv stand Nora Beyer in diesem Interview für das GAIN Magazin Rede und Antwort.
Grauer Büroalltag, starre Hierarchien, Arbeiten von 9 to 5. Tag für Tag. Jahr für Jahr.Unserem Arbeitsverständnis liegt noch immer ein Konzept von Arbeit zugrunde, das sich wohl am treffendsten mit dem Sprichwort »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen« beschreiben lässt. Arbeit ungleich Spaß. Arbeit ist ernst, Arbeit ist hierarisch geregelt und grau schattiert. Arbeit ist Existenzvoraussetzung und daher vom Prinzip her schon eine todernste Angelegenheit. Aber: Muss das so sein? Geht es auch anders? Kann, ja, darf, Arbeit Spaß machen? Lässt sich Arbeit spielerisch denken? Unbedingt! Das zumindest meint die New Work-Bewegung. Wir waren zu Gast beim Möbelkollektiv, einem Nürnberger Zusammenschluss Geleichgesinnter, das sich dem Konzept der New Work verschrieben und die Erstellung Lebenswerter Arbeitsorte zu ihrem Ziel gemacht hat. Und haben nachgefragt. Stellt sich heraus, dass Arbeit und Spielen viel mehr miteinander zu tun hat, als erwartet. Aber lest selbst!

Das vollständige Interview gibt es auf gain-magazin.de.

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New Work Week: DEMOCRA-C NOW! Eine Safari in die Zukunft des Arbeitens

Im Rahmen der NEW WORK WEEK bzw. des Nürnberg Digital Festivals haben wir ein ganz besonders Event für euch am Start:
„DEMOCRA-C NOW! Eine Safari in die Zukunft des Arbeitens“
Eine Humanisierung der Arbeit kann nicht ohne entsprechendes Umdenken in den zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und Miteinander erreicht werden. Dazu müssen wir aber erst einmal darüber nachdenken, was lebenswert und demokratisch in diesen Umfeldern jeweils heißen kann, darf und soll. Genau das ist Aufgabe und Ziel der Safari! Wir wollen die zentralen Bereiche space – state – team neu, anders, agil, reflektiert, kritisch und einfach kreativ denken. Und ganz nebenbei präsentieren wir New Work hautnah als gelebtes Konzept und zeigen lebenswerte Arbeitsorte im Möbelkollektiv und bei unseren Nachbarn.
Kommt und spielt mit!
Die Veranstaltung findet statt am 19.07.2019 von 14:00-20:00 Uhr im Möbelkollektiv GmbH, Wiesentalstr. 40 | Bauteil C / Im Innenhof.

Alle Infos & freie Tickets unter https://new-work-week.com/

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Brandneu

Ich bei der Pecha Kucha Night im Neuen Museum Nürnberg!

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Sechs Minuten und vierzig Sekunden. Exakt so lange hatte ich bei der Pecha Kucha Night im Neuen Museum am 28.06.2019 Zeit, um von meiner Reise mit dem Rad von Nürnberg zum Nordkap in dreißig Tagen zu erzählen.
Wie erzählt man nun von einer Reise über 3.400 km in nicht einmal sieben Minuten? Ich hatte mich dazu entschieden, ein Schlaglicht zu setzen, anstatt eine Reiseanleitung zu geben. Also habe ich von einem Thema erzählt, dass mir auf der Reise ein ständiger Begleiter war: Die Einsamkeit.
Es war ein wunderbarer Abend. Ich danke den Veranstaltern ganz herzlich, ganz besonders Nina Metz für die Einladung! Und ich hoffe sehr, bei Gelegenheit wieder dabei sein zu können!

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WORK & GAMIFICATION – Event auf der New Work Week

Die diesjährige New Work Week vom 12.-19. Juli, die mit dem Nürnberg Digital Festival zusammenfällt, hat eine ganze Menge spannende, umdenkende, neu-denkende und inspirierende Events zu bieten!
Darunter das von Arthur Soballa und mir initiierte Event „WORK & GAMIFICATION“:
Die offene Perspektive „Arbeitsmodelle der Zukunft“ lässt ganz neue Denkansätze zu. Einer davon ist der Gamification-Ansatz. Der überträgt ludische (spielerische) Modelle auf nicht-ludische Kontexte und schafft so ganz neue Zugänge zu und Umgänge mit Arbeitswelten und  -Konzepten. Was bringt das? Und wie lässt sich Arbeit eigentlich spielerisch denken? Prof. Dr. Thomas Voit (TH Nürnberg), Kavinda Senewiratne (Whammychat) sowie Katharina Trautvetter von gamerrepublic.de werden dazu aus wissenschaftlicher, unternehmerischer und journalistischer Perspektive mögliche Antworten bieten, neue Fragen aufwerfen und zusammen mit euch in die Diskussion über Work und Gamification einsteigen!
Die Veranstaltung findet im Landbierparadies in der Sterzinger Str. 4, 90461 Nürnberg, statt und ist angedockt an eine Exkursion der TH Nürnberg. Direkt im Anschluss findet die Eröffnung des Nürnberg Digital Festivals im Z-Bau statt – in Laufnähe vom Workshoport!

Alle Infos & kostenlose Tickets unter new-work-week.com!

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Auftritt bei der PECHA KUCHA NIGHT im Neuen Museum!

Zwanzig Folien. Zwanzig Sekunden pro Folie. Und Schluss. Das ist Pecha Kucha. Das dynamische Vortragsformat kommt ursprünglich aus Japan und erfreut sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Klar, denn wo findet man sonst derart komprimierten Content? Runtergebrochen auf das Wesentliche, die Essenz. Ohne Randgelaber.
In Kooperation mit Zentrifuge e.V. richtet das Neue Museum Nürnberg regelmäßig Pecha Kucha Nights aus.
Und ich bin dabei!
Am 28. Juni um 20:20 Uhr geht es los. Einlass ist ab 19:30 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Kommt also und lauscht!

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KOMM MIT ZUM VGN-BAHNSOMMER! – Gewinnspieltour “Stand Up Paddling auf der Altmühl mit dem Adventure-Professor”

Ein Brett, das die Welt bedeutet? Stand Up Paddling ist DAS Ding zurzeit. Und das Beste: Wir brauchen dafür nicht wie beim Surfen die perfekte Welle am Ende der Welt suchen. Perfekte SUP-Spielwiesen gibt es direkt vor unserer Haustür!
Glänzend geeignet dafür: Die Altmühl. Bekanntlich der langsamste Fluss Bayern. Perfekt für unsere Tour „Stand Up Paddling auf der Altmühl mit dem Adventure-Professor“. Hier lernen auch blutige Anfänger, artgerecht mit dem Brett umzugehen. Wir paddeln gemeinsam von Treuchtlingen bis Pappenheim.
Und das Beste daran: Mit dabei ist Deutschlands erster Adventure-Professor und SUP-Veteran Prof. Dr. Manuel Sand. Manuel gilt als Experte im Bereich Outdoorsport und Adventuremanagement und hat in dem Bereich einiges an Forschungsarbeit vorzuweisen. Theoretisch wie praktisch – mitten drin in Outdoor-Abenteuern. Er lehrt an der Hochschule für angewandtes Management und leitet den deutschlandweit einzigartigen Bachelorstudiengang „Outdoorsport und Adventuremanagement – ein Branchenfokus Sportmanagement“. Und uns lehrt er auf dieser Tour das richtige Paddeln! Gib deinen Balance- und Koordinationsfähigkeiten einen Boost oder genieße einfach das gemächliche Dahinschweben auf der Altmühl.
In Pappenheim begeben wir uns dann auf historische Spurensuche. Prähistorische Siedlungsspuren lassen sich bis auf die Jungsteinzeit zurückverfolgen. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort bereits im Jahr 802. Die perfekte Kulisse, um unsere Erlebnis-Paddel-Tour ausklingen zu lassen. Eine ganze geballte Mischung aus Abenteuer – direkt vor unserer Haustür!
Klingt leider geil?
Dann mach jetzt mit beim Gewinnspiel und gewinne die Teilnahme an der Tour „Stand Up Paddling auf der Altmühl mit dem Adventure-Professor“!
Schreib uns einfach bis spätestens zum 19. Juli 2019 eine Mail an vgnbahnsommer@vgn.de, dass du bei der Tour „Stand Up Paddling auf der Altmühl mit dem Adventure-Professor“ mit dabei sein willst!
Termin: 27. Juli 2019
Uhrzeit: 9:15 Uhr
Dauer: ca. 7 Stunden
Start und Ziel: Nürn­berg HBF
Ich drücke alle Daumen und Zehen und freu mich auf dich!
Denn: Ich bin mit dabei als Bahnsommer-Guide! Auf meinen Reisen quer durch die Welt – mal mit dem Rad, mal mit dem Zug  –  im Eiswind, als ich von Nürnberg zum Nordkap geradelt bin, in der endlosen Steppe der Mongolei oder an den Ufern des Gelben Meeres, ist mir nämlich eines aufgefallen: Wir müssen nicht bis ans Ende der Welt reisen, um Abenteuer zu erleben. Zum Glück! Das Abenteuer wartet manchmal direkt vor unseren Nasen.
Also, los jetzt! Raus da und auf ins Abenteuer auf dem SUP!
Alle Infos unter https://www.vgn.de/neuigkeiten/vgn_bahnsommer

Der VGN-Bahnsommer ist eine Ko­ope­ra­ti­on von VGN, DB Regio, Bayern, Land­kreis Fürth, Nürn­berger Land, Roth und Treucht­lingen. Die Partner möchten Menschen inspirieren kleine Micro-Adventures  in den VGN-Regionen mit nachhaltiger Anreise zu erleben. Ein hoher Erlebniswert, leichte Zugänglichkeit, das Erleben wohn­ortnaher Regionen und die Nachhaltigkeit im ge­samten Ablauf stehen dabei im Vordergrund.
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KOMM MIT ZUM VGN-BAHNSOMMER! – Gewinnspieltour “ErlebnisRadweg Hohenzollern – Eine interaktive Zeitreise mit Augmented Reality”

Pokémon Go hat´s vorgemacht. Augmented Reality ist das hotteste Ding im Moment. Virtuell geht auch in der Natur. Und auf dem Rad! Komm mit auf unsere Radl-Tour „ErlebnisRadweg Hohenzollern – Eine interaktive Zeitreise mit Augmented Reality“. Da radeln wir nicht einfach irgendwie, sondern am Puls der Geschichte. Mit professionell historischer Radl-Begleitung :)!
Auf den Bikes und zusammen mit einem Museumsführer starten wir direkt hinein in die interaktive Zeitreise ins Spätmittelalter auf den Spuren der Hohenzollern. Die waren verdammt gewieft – haben zwei weit auseinander liegende Herrschaftsbereiche zusammengehalten und sich quasi vom Provinzniemand zu einer der bedeutendsten Herrschaftsfamilien hochgearbeitet. Per App und Augmented Reality erleben wir ihre Geschichte auf dieser interaktiven Zeitreise von Fürth nach Cadolzburg. Immersiv und hautnah! Und der krönende Abschluss des Ganzen: Eine exklusive Führung durch die Erlebnisburg Cadolzburg.
Erlebnisburg? Richtig. Denn: Das Museumskonzept ist so gewieft wie die Hohenzollern selbst. Die Prämisse: Geschichte ist nicht tot. Geschichte muss erlebbar sein. Er-fühlbar mit allen Sinnen. Deshalb können wir Rüstungen anprobieren (Wer hätte gedacht, dass ein Kettenhemd so verdammt schwer ist?!), auf Dienerschaftsbetten probeliegen, spätmittelalterliche Rezepte kosten (Uh, Kümmel und Zucker!) und Düfte schnuppern. Hier wird Geschichte zur Spielwiese. Und beweist. Für epische Geschichten und Abenteuer braucht es weder Drachen, White Walkers, noch exotische Länder. Wir erleben unser ganz eigenes Micro-Adventure. Direkt vor unserer Haustür.
Klingt leider geil?
Dann mach jetzt mit beim Gewinnspiel und gewinne die Teilnahme an der Tour „ErlebnisRadweg Hohenzollern – Eine interaktive Zeitreise mit Augmented Reality“!
Schreib uns einfach bis spätestens zum 18. Juli 2019 eine Mail an vgnbahnsommer@vgn.de, dass du bei der Tour „„ErlebnisRadweg Hohenzollern – Eine interaktive Zeitreise mit Augmented Reality“ mit dabei sein willst!
Termin: 26. Juli 2019
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Dauer: ca. 8 Stunden
Start und Ziel: Nürn­berg HBF
Ich drücke alle Daumen und Zehen und freu mich auf dich!
Denn: Ich bin mit dabei als Bahnsommer-Guide! Auf meinen Reisen quer durch die Welt – mal mit dem Rad, mal mit dem Zug  –  im Eiswind, als ich von Nürnberg zum Nordkap geradelt bin, in der endlosen Steppe der Mongolei oder an den Ufern des Gelben Meeres, ist mir nämlich eines aufgefallen: Wir müssen nicht bis ans Ende der Welt reisen, um Abenteuer zu erleben. Zum Glück! Das Abenteuer wartet manchmal direkt vor unseren Nasen.
Also, los jetzt! Raus da und auf ins Abenteuer auf dem ErlebnisRadweg Hohenzollern!
Alle Infos unter https://www.vgn.de/neuigkeiten/vgn_bahnsommer

Der VGN-Bahnsommer ist eine Ko­ope­ra­ti­on von VGN, DB Regio, Bayern, Land­kreis Fürth, Nürn­berger Land, Roth und Treucht­lingen. Die Partner möchten Menschen inspirieren kleine Micro-Adventures  in den VGN-Regionen mit nachhaltiger Anreise zu erleben. Ein hoher Erlebniswert, leichte Zugänglichkeit, das Erleben wohn­ortnaher Regionen und die Nachhaltigkeit im ge­samten Ablauf stehen dabei im Vordergrund.
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Ballern, Shredden & Co – Vom Mountainbike-Sprech

Ganze sechs Jahre ist es jetzt schon her, seit die kanadische Bike & Film-Combo IFHT Films den Clip »How To Be A Mountain Biker« auf youtube gestellt hat – und bis heute stattliche vier Millionen plus Klicks verzeichnen konnte.
Darin – mit ganz viel Augenzwinkern: Die Anleitung für alle Joeys, aka MTB-Nixwisser und –Könner, wie man ein »echter« Mountainbiker wird. Neben dem passenden Rad und der entsprechenden Kleidung (bitte unbedingt an die MTB-Sparte anpassen und nicht in CC-Presswurstklamotten auf dem Downhiller im Park auftauchen!) zeichnet sich der »wahre« Mountainbiker natürlich auch durch ein ganz spezielles Vokabular aus, das es sich unbedingt anzueignen gilt, wenn man auf dem Trail ernstgenommen werden will. Das ist ein bisschen so wie der Hipster-Whiskey-Neusprech, den man sich im Wendekreis des »Torfigen« anzueignen hat, will man sich in den entsprechenden Kreisen bewegen, ohne auf gerümpfte Nasen zu stoßen. Oder der Surfer-Slang zwischen »Bro«s und »Dude«s und einem Haufen salzwassergegerbter Blondlocken.
Klar, das eine wie das andere mere stereotypes. Alles nur Klischee. Umso erstaunlicher, dass diese aber durchaus gelebt werden. Und das Vokabular, das »der« Mountainbiker zu beherrschen wissen muss besteht, zumindest wenn man mal den Jungs von IFHT Films glauben will – die in Whistler »shredden« und es also irgendwie wissen müssen – aus Perlen wie »stoked«, »rad«, »gnarly«, »shred« oder »scrub«. Oder »brap«. Das ist ein ganz besonderer linguistischer Leckerbissen. Denn: Je nachdem, auf welchem individuellen Coolness-Level du angekommen ist, kannst du Vokale addieren. Braaaap. Schon ziemlich cool. Je cooler du bist, desto mehr Vokale packst du drauf. Braaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaap. Das entspricht ungefähr der Tonalität eines in der Kurve blockierenden Hinterreifens, der diese vermeintlich unglaublich lässige Staubwolke aufs Instagram-Bild zaubert. Braaaaaaaaaaap.
Wir gehen nicht einfach radeln auf unbefestigten Wegen. Wir shredden gnarly Trails. Nun hinkt das Deutsche in diesem Feuerwerk der stoked gnarliness etwas hinterher. Bei Übersetzungen geht ja auch irgendwie der Spirit verloren. Oder so.
Ein paar Vokabeln gibt es dann doch: »Ballern« geht zum Beispiel ganz gut. Manche fahren auch »mit Hass«. Hilft wohl irgendwie irgendwas zu tun.
Jetzt sind Worte vor allem ja aber mal eins: Bloße Worte. Heiße Luft gewissermaßen. Respiration ist ja nicht viel anderes als ein Gaswechsel. Weh tut das noch niemanden (obwohl sich darüber, zumindest in rechtlichen Kontexten wie der Hate Speech, sicherlich trefflich streiten ließe). Und: Wie bei anderen Sportarten, dem Surfen (oder dem Whiskey-Trinken 😉 etwa, gehört eine inkludierende bzw. im Umkehrschluss natürlich dadurch auch exkludierende, heißt: abgrenzende, Sprache irgendwie dazu.
Aber: Das Wort ist manchmal auch die Mutter des Gedankens und der Gedanke der Samen der Tat. Oder so. Heißt: Nach Sprachtheorien wie etwa der von Lakoff und Johnson (»Metaphors We Live By«) beeinflussen die Worte, die wir für etwas haben, die Realität, in der wir leben. Ganz beeindruckend hat das Susan Sontag in ihrem Buch »Illnes as Metaphor« untersucht. Paradigmatisches Beispiel: Krebs. Wir sprechen von »bösartigen« und »gutartigen« Tumoren, von »wuchernden« Krebszellen. Und dem Tod, dem wir schließlich »erliegen«. In unserer direkten sprachlichen Bezeichnung von Dingen liegt eine ganze Menge Bewertung. Das hat eine unmittelbare Wirkung auf unser Verständnis, unser Verhalten, unser Denken. Wer dem Krebs »erliegt«, der ist nicht einfach nur gestorben. Der ist zugleich »Verlierer«, »Opfer«. Die Krankheit »Triumphator«, »Sieger«. Das sind alles stark militaristisch angehauchte Sprachbilder, die unser Bild von Krankheit und – viel schlimmer, so Sontags These – unsere Einstellung gegenüber den Erkrankten prägen.
Klar, der Vergleich hinkt natürlich erstmal gewaltig. Wer den Trail hinab »ballert«, der hat deswegen jetzt natürlich nicht gleich irgendwelche verkappten Aggressionstendenzen. Wer »shreddet« (hobeln, zerfetzen, zerreißen), der wütet nicht notgedrungenermaßen Schneisen in die Natur. Aber es ist zumindest interessant, dass sich auch hier ein bestimmtes Vokabular verdichtet, das tendenziös latent haudrauferisch ist.
Vielleicht ist das einfach dem notwendigen Abgrenzungsmoment geschuldet, das eine Randsportart (aber ist es dann noch, das Mountainbiken?) gleich einer Randgruppe, für sich beansprucht. Das Merkmal des Mountainbike-Sprechs würde dann eben darin begründet liegen, dass es – ähnlich wie Jugend-Slang – über seine Devianz von der Radl-Norm die Revalidierung seiner Individualität zieht. Wir müssen shredden statt radeln, weil wir anders sind. Weil wir cool sind. Weil wir nicht so sind, wie die anderen. Aber was heißt das eigentlich? Und wohin wollen wir damit hin? Und: Geht es nicht auch anders?

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KOMM MIT ZUM VGN-BAHNSOMMER! – Gewinnspieltour "Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland"

Du magst Bier? Und Wandern ist auch ganz nice? Glückwunsch! Damit sind quasi schon alle Voraussetzungen erfüllt, um an unserer Gewinnspieltour „Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland“ teilnehmen zu können.
Du wolltest außerdem schon immer mal mit einem Hopfenbauern durch sein Hopfenreich spazieren? Perfekt! Denn genau das haben wir vor auf dieser Tour. Unter professioneller Führung wandern wir durch die Hopfen- und Kirschgärten des Spalter Hügellands. Ein bißchen wie Tolkiens Auenland ist es da. Bei den sanften, grünen Hügeln handelt es sich um Einzelberge mit Sandsteindecken. Hier lässt es sich ausgezeichnet wandern. Im wahrsten Sinne des Wortes.  Denn: Der gesamte Landkreis Roth hat neben 121 ausgeschilderten Wegen auch einige zertifizierte Strecken im Programm: Auf einer davon, der „Spalter Hügellandtour“ sind wir unterwegs! Ausgezeichnet 2016 mit dem Prädikat „Qualitätsweg“ des Deutschen Wanderverbands. Fesch, fesch!
Wir folgen dem „Slow Trail“ weiter durch die Sandsteinschlucht des Schnittlinger Lochs. Bis hinab an die Ufer des Brombachsees. „Slow Trail“? Ja, richtig gehört. Slow Trails sind Kurzwanderwege mit besonderen Naturschauplätze und Seepanoramen entlang des Weges. Motto ist: Entschleunigung statt Raserei, Achtsamkeit statt Hetze. Wir sind in der Natur, nicht auf der Flucht. Und irgendwo zwischen Hopfenreben und Kirschbäumen erwischt es noch jeden auf dieser ganz besonderen Tour: Die Seele beginnt aufzutamen. Der Alltag bleibt zurück. Das gelassene Achselzucken über Lust und Frust der Alltagsroutinen wird zum plötzlichen Begleiter – zumindest für die Dauer der Tour. Slowmotion statt Fast Forward im Spalter Hügelland. Am Strand des Brombachsees angekommen geht es dann noch mit dem Ausflugsschiff raus auf hohe (Brombach)See.
Im Abendlicht, das Rauschen des Wassers unter uns und ein kühles Bierchen in der Hand, können wir dann schon von neuen Abenteuern träumen – direkt vor unserer Haustür!
Klingt leider geil?
Dann mach jetzt mit beim Gewinnspiel und gewinne die Teilnahme an der Tour „Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland“!
Schreib uns einfach bis spätestens zum 12. Juli 2019 eine Mail an an vgnbahnsommer@vgn.de, dass du bei der Tour „Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland“ mit dabei sein willst!
Termin: 20. Juli 2019
Uhrzeit: 9:15 Uhr
Dauer: ca. 9 Stunden
Start und Ziel: Nürn­berg HBF
Ich drücke alle Daumen und Zehen und freu mich auf dich!
Denn: Ich bin mit dabei als Bahnsommer-Guide! Auf meinen Reisen quer durch die Welt – mal mit dem Rad, mal mit dem Zug  –  im Eiswind, als ich von Nürnberg zum Nordkap geradelt bin, in der endlosen Steppe der Mongolei oder an den Ufern des Gelben Meeres, ist mir nämlich eines aufgefallen: Wir müssen nicht bis ans Ende der Welt reisen, um Abenteuer zu erleben. Zum Glück! Das Abenteuer wartet manchmal direkt vor unseren Nasen.
Also, los jetzt! Raus da und auf ins Abenteuer im Spalter Hopfenhügelland!
Alle Infos unter https://www.vgn.de/neuigkeiten/vgn_bahnsommer

Der VGN-Bahnsommer ist eine Ko­ope­ra­ti­on von VGN, DB Regio, Bayern, Land­kreis Fürth, Nürn­berger Land, Roth und Treucht­lingen. Die Partner möchten Menschen inspirieren kleine Micro-Adventures  in den VGN-Regionen mit nachhaltiger Anreise zu erleben. Ein hoher Erlebniswert, leichte Zugänglichkeit, das Erleben wohn­ortnaher Regionen und die Nachhaltigkeit im ge­samten Ablauf stehen dabei im Vordergrund.