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Für Wasted: Wenn Nomaden zocken

Für Wasted habe ich mich gemeinsam mit meiner langjährigen Freundin und Kollegin Bolor Battumur auf die Suche nach der Spielekultur in der Mongolei gemacht.

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U wie Urlaub

Zeit für Füße ins Planschbecken halten. Vom 8.-14.8. bin ich leeseitig unterwegs aka im Urlaub. Nachrichten werden danach beantwortet. Lasst euch die Sonne auf den Bauch scheinen!

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Double Trouble für GamePro

In GamePro 8/2022 schreibe ich über die Fallstricke der Heldenreise als beliebtester narrativer Struktur in Games. Und in GamePro 9/2022 über Hypersexualität in Cyberpunk 2077 und was die Tech-Erotik eigentlich mit dem Spiel macht (und was nicht).

Danke an Jörg Friedrich, Lena Falkenhagen, Trent Oster, Wolfgang Walk, Nina Kiel und Robert Yang für die Interviews!

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Für DER SPIEGEL: Wie Kinder in der Mongolei ohne Windeln aufwachsen

Für DER SPIEGEL habe ich Mongol:innen gefragt, wie sie ihre Kinder ohne Windeln trocken bekommen.

Auch bei uns ist die Rückbesinnung auf Traditionen vor der Windelnutzung auf dem Vormarsch. Windelfei heißt das und wird etwa vom »Artgerecht-Projekt« thematisiert.

Auch wir haben unseren Sohn kurz nach der Geburt das erste Mal abgehalten. Zwischendrin haben wir dann aber länger Windeln benutzt, teils wegen Wachstumsphasen, in denen er nicht mehr anzeigte, teils aus Bequemlichkeit.

Nun ist unser Sohn 15 Monate und wir haben alle Windeln eingemottet und sind all in gegangen. Und wer hätte das gedacht: Plötzlich klappt es besser als je zuvor! Vielleicht ist das eine Erinnerung daran, Halbgares zu lassen.

Etwas, was übrigens jede der für den Artikel interviewten mongolischen Mütter empfohlen hat. Danke dafür!

Und danke an Болко Баттөмөр für die Unterstützung vor Ort!

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#kindgedanken

Johannisbeeren im Garten pflücken, essen, verschmieren.

Repeat. Damn, that’s good.

Ab und an in die Wolken gucken, in den Wind riechen.

Leben. Manchmal eines der schönsten.

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In Arbeit: Mein neues Buch

Kopf frei radeln für mein neues Buch. Übers Radeln. Passend.

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Komm mit zum VGN-Sommer 2022

Wir gehen in die Städte.

Diesmal wird’s urban im #vgnsommer. Auf Rallye-Touren quer durch die Städte im Verbundraum warten auf dich eine ganze Menge Abenteuer. Wir zeigen dir, wie nachhaltig mobil sein geht.

Ich freue mich sehr, dass ich die Kampagne in diesem Jahr wieder mitbetreuen darf.

Alle Infos bald unter vgn.de/vgnsommer

Bild: VGN / Sabine Kolvenbach

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Für MedienNetzwerk Bayern: Greenwashing

Spätestens seit Fynn Kliemann ist auffällig, dass quasi sämtliche Unternehmen nachhaltig produzieren und alle Influencer:innen plötzlich Sinnfluencer:innen sind.

Für MedienNetzwerk Bayern habe ich mir das Thema Greenwashing/Wokewashing mal angesehen.

Danke an Juergen Mueller für die Einsichten & Ansichten!

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Wir brauchen eine Kultur des Scheiterns

Der Weg. Beliebte Metapher. Zumindest, solange er irgendwohin führt.

Leiden, schlecht sein, scheitern ist voll ok, solange es dem Fortschrittsnarrativ dient. Solange es ein Checkpoint bleibt, eine Prämisse, an deren Ende die Erfolgskonklusion steht. Die große Auflösung.

Immer schön progressen, Baby.

Man stelle sich vor, dass man einfach nur scheitern könnte. Ohne irgendeine kathartische Regenbogengoldtopf-Erfahrung am grand finale (das, übrigens, ist unerhört, weil es für viele Realität in einer zunehmend geschlossenen und undurchlässigen Gesellschaft ist und hey, wer will das wissen).

Wir lieben diese Stories. OMG, mein Leben war so shitty, aber dann, am Ende, bäm. Der Struggle hat sich halt voll ausgezahlt. Und zwei Kilo hab ich dabei auch noch verloren.

Ein Versprechen, eine Verheißung.

Verheißung. Verbeißung.

Wir verbeißen uns in das Narrativ vom Weg, der zum Ziel führt (wohin auch sonst). Scheiße sein in was ist erlaubt, ja erwünscht, weil ich dann erst recht das Narrativ zelebrieren kann, dass ich auf dem Weg bin – progresse Fresse.

Alle sind konstant auf dem Weg irgendwohin, mindestens, um sich selber zu finden oder ihr Glück oder ihr Idealgewicht.

Wir brauchen eine Kultur des Scheiterns.

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Fuck this.

Ich bin nicht ganz. Bin fragmentiert und suchend, zweifelnd und stolpernd. Müde und wütend, oft sprachlos. Schlagfertig? – immer zu spät. Und ich weiß, eigentlich, nichts.

Ich weigere mich, daraus ein modernes Erfolgsnarrativ abzuleiten. Kreise schließen sich nicht und wir leben in keiner Chronologie des ‚Es kommt schon alles, wie es kommen soll‘.

In dem wunderbaren, wichtigen Buch „Wider die weibliche Verfügbarkeit“ schreibt Franziska Schutzbach:

Die Erzählung, dass ‚mich die Krise stark gemacht hat‘ ist eine moderne Doktrin, die dem Gedanken verpflichtet ist, das eigene Leben als Happy Ende erzählen zu müssen. Gemäß dieser Erfolgsdoktrin ist es nicht erlaubt, verzweifelt, beschämt oder erschöpft zu sein, ohne daraus (irgendwann) ein Potenzial abzuleiten, eine Quelle für großartige Erkenntnisse, Leistungen, Auswege.

Schluss damit.

Fuck this.