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Drei gegen ChatGPT

Drei gegen ChatGPT. Flankiert von KI-Spinnereien über feministische Barbarinnen, Feuerstürme und einen hölzernen Turm haben Philip Krömer, Lucas Fassnacht und ich bei den Texttagen Nürnberg gemeinsam die Lesebühne unsicher gemacht.

Lucas las exklusiv aus seinem noch unveröffentlichten Roman, der 2024 erscheint (WOAH!), Philip aus seiner Story „Hölderlin Overdrive“ und ich aus meinem Roman „Die Gleichheit der Blinden“. Und ChatGPT imPROMPTivisierte irgendwas Fantastisch-spinnertes. Eine Runde Nerds halt.

Danke ans Publikum, das selbst bei glühenden 35 Grad nicht weggerannt ist, an Philip und Lucas für so-viel-Spaß, an die Texttage Nürnberg für die Bühne und an den Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller für die Unterstützung!

Bilder: Bildungscampus Nürnberg / Fotografin: Masha Tuler / #texttage

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Brandneu

Vortrag auf der Fachtagung „Gender & Spielekultur“ der Universität Siegen

Vielen Dank für die Einladung zur Fachtagung „Gender & Spielekultur“ an der Universität Siegen, zu der ich meinen Beitrag „Tatort Spielemesse: Sexismus und sexuelle Übergriffe in der Games-Branche “ beitragen durfte. Hochspannende und wichtige Vorträge und Themen und das mit Abstand liebevollste und schickste Rundherum-„Merch“, das ich je bei so einer Tagung gesehen habe. Danke für die wunderbare Orga, Finja Walsdorff!

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Brandneu

Zu Gast beim Panel Storytelling in Games

Es hat so unverschämt viel Spaß gemacht, mit den wunderbaren und klugen Menschen Felicitas Pommerening, Bernd Blaschke, Benjamin Feld und Nicolas Samuel Lietzau-Schreiber über Storytelling in Spielen zu sprechen!

Ein großes Danke auch an alle Interessierten und Studis vor Ort.

Und natürlich vielen lieben Dank an Games/Bavaria und HFF – Hochschule für Fernsehen und Film München für die Einladung und die Organisation!

Wer es sich ansehen möchte: Auf dem Twitch-Kanal von Bavaria/Games findet ihr noch das Video des Event-Streams.

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IT-Branche: Das Märchen von der Männerdomäne

der Freitag | 25.6.2023

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Presse

Nürnberger Nachrichten+

Interview | Die besten Tipps rund ums Radeln: Nürnberger Autorin stellt neues Buch vor
10.7.2023

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Texttage Nürnberg

Lesung | Die Gleichheit der Blinden
9.7.2023

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Online

Beitrag zu Green Gaming

WDR COSMO | 6.6.2023

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Brandneu

Zeltleben

Zelte sind immer mein Ding gewesen. Schneckenhaus-Orte nomadischer Freiheit, die freilich oft wenig mehr als romantische Illusion ist.

Aber im Moment des Sturms, der außen tobt und des schweren Regens, der prasselt auf die paar Quadratmeter fragiler Zeltplanen-Sicherheit, da trägt die Heimat doch.

Erstaunlich, wie viel Heimat auf kleinsten Raum passt.

Das hat mich immer fasziniert am Zelten. Tausende Kilometer quer durch Europa, tausende Kilometer von Nürnberg zum Nordkap.

Mein Zelt auf dem Rad und mehr ist da nicht, was ich brauche, um mich ganz zuhause zu fühlen. Das trage ich nämlich immer auf dem Rücken oder besser in den Satteltaschen, das Zuhause.

Und bin so auch in der Fremde nie fremd, in der Ferne nie fern. Ich habe immer die Fähigkeit und das Glück gehabt, überall Heimat finden zu können in kürzester Zeit – im sibirischen Hinterland, in der mongolischen Steppe, jenseits des Polarkreises.

Die Heimat meines Zeltes ist eine relative und zugleich eine absolute, eine entwurzelte und entwurzelnde und zugleich so erdende und zutiefst verbindende und verbundene.

Sie ist, am Ende, die einzige, die ich ganz sicher zu brauchen glaube. Ich bin so gespannt, sie meinem Sohn zu zeigen.

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Brandneu

Lesung am Textualienmarkt Nürnberg

Phantastisch! Gemeinsam mit Lucas Fassnacht (FAN!) und Philip Krömer (FAN!!) darf ich bei den diesjährigen Texttagen Nürnberg aus meinem Roman „Die Gleichheit der Blinden“ lesen. Außerdem sprechen wir über Fantastisches und stellen dem Bot unangenehmen Fragen. Bot! Balrog! Butterbier!

Alle Infos hier!

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Zeltleben.

Zeltleben. Zeltschreiben. 

Bald wieder. Wie hier, irgendwo zwischen Polarkreis und Nordkap, auf meiner Radreise in dreißig Tagen von Nürnberg zum Nordkap.

Eigentlich mache ich meine Radreisen ja nur, um einen Vorwand zu haben, im Zelt leben zu können. Zelte sind Paläste für mich. Und Orte, in denen ich in einer Illusion von Sicherheit und Heimat ungestraft schwelgen kann. Während draußen der Wind rauscht und die Nacht manchmal kein Ende hat. 

Im Zelt denke ich immer an Margaret Atwoods großartigen Kurzgeschichten-Band „Das Zelt“. Darin schreibt sie: 

„Warum glaubst du, dass dein Schreiben, diese Graphomanie in einer dürftigen Höhle, dieses Hin- und Her- und Rauf- und Runtergekritzel auf den Wänden dessen, was nun wie ein Gefängnis vorzukommen beginnt, in der Lage sein sollte, überhaupt irgendjemanden zu beschützen? Dich eingeschlossen. Es ist eine Illusion, dieser Glaube, dass dein Buchstabensalat eine Art Panzer ist, so etwas wie ein Zauber, denn niemand weiß besser als du, wie zerbrechlich deine Welt in Wirklichkeit ist.“

Gut geht es nicht aus. Aber Hoffnung bleibt. Der Text endet so:

„Wind kommt herein, deine Kerze fällt um und flammt auf, und eine lose Ecke des Zeltes fängt Feuer, und durch den sich weitenden, schwarzgeränderten Riss kannst du die Augen der Heulenden sehen, rot und im Licht deiner brennenden Papierzuflucht glänzend, aber du schreibst trotzdem weiter, denn was sonst kannst du schon tun?“

Was sonst?