Kategorien
BIKING

Fotoshoot mit Heumöderntrails/VGN

Ein brandneuer Zug, ein brandneuer Wintermorgen, die Combo der Heumöderntrails und VGN Freizeit plus vier Bikes = eine ganze Menge Spaß!
Letzte Woche trafen wir uns zum Fotoshoot am Nürnberger Hauptbahnhof. Was dabei rauskam, was alles Spannendes noch kommt und wie es weitergeht erfahrt ihr, wenn ihr den Heumöderntrails bzw. der Talstation Heumöderntal und der VGN Freizeit folgt.
Und natürlich mir ;)!
50120402_383416562235180_7608151638464790528_n50636716_383416518901851_6114676357277417472_n
 

Kategorien
BIKING

VORTRAG DIE ZWEITE: Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen

Rappelvoll wars an der Premiere meines Vortrags über meine Reise RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen am 14. Januar 2019 im Babylon Kino Fürth.
Und weil die Veranstalter vom ADFC itgendwann schweren Herzens die Türen schließen mussten, gibts meinen Vortrag noch einmal – getreu dem Motto: Dieses war der erste Streich, und der zweite folgt sogleich :).

Am 25. Februar 2019 um 19:00 Uhr im Babylon Kino Fürth! Mehr Infos hier.

Zum Einstimmen: Der Artikel „Zwei Reisen ans Ende der Welt“ von Timo Schickler, der in der NN erschienen ist!

Kategorien
BIKING

RADREISEVORTRAG: Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen

Gestern war es soweit: Die Premiere meines Radreisevortrags RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen im Babylon Kino Fürth, ausgerichtet vom ADFC Fürth!
Und was soll ich sagen: Der Andrang war unglaublich! Etwa 80 Interessierte trotzten dem Platzmangel und füllten den Saal bis zur letzten Lücke. Danke an den ADFC Fürth, Florian und Olaf!, an das Babylon Kino Fürth und an all die wunderbaren Leute im Publikum, die mich auf meiner Reise an diesem Abend begleiteten!
Und weil es so schön war und für alle, die keinen Platz mehr bekommen haben, gibt es eine gute Nachricht: Wir wiederholen das Ganze!

Am 25. Feburar 2019 werde ich den Vortrag noch einmal in derselben Location halten – Infos folgen!


Pics by Andrea Hilpert

Kategorien
BIKING

RADREISEVORTRAG: Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen

30. Tage. 3.400 km. Ein ganzer Haufen Höhenmeter. 110 km und mehr jeden Tag. Ohne einen einzigen Pausentag. Und das allein. Als Frau. Nur ich und mein Rad und mein Zelt. Konstanter Gegenwind. Und schließlich Schnee. Das war das bekloppte Vorhaben, als ich meinen lauschigen Job im öffentlichen Dienst kündigte und am 1. Mai in Nürnberg losfuhr. Genau 30 Tage später stand ich am Nordkap – am nördlichsten Ende Europas. Dazwischen: Aerodynamische schwedische Rennradler mit Blaubeeren- und Bärengeschichten, verlassene Campingplätze, die Endlosigkeit der schnurgeraden Straße und die schmerzhafte Freiheit der Gedanken. Kom igen (schwedisch) – Auf geht´s! Kommen Sie mit auf die Reise!
1
 

Kategorien
BIKING

Nora feat. aktiv Radfahren: Nordkap-Artikel!

Rentiere und die Einsamkeit…

Die brandneue Ausgabe des Bike Lifestyle-Magazins aktiv Radfahren ist ab sofort erhältlich!

Mit dabei: Ich und meine Radreise von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen (Reiselog auch hier)!

Viel Spaß beim Stöbern und Schwelgen im Fernweh!
Als kleines Sneak Preview hier die erste Seite
 
 

Kategorien
BIKING

Wem gehört der Wald? Beteiligung zur Änderung der 2 m-Regel in Baden-Württemberg!

Mit zunehmender Popularität des Mountainbikens als Breitensport verschärfen sich die Konfliktpotentiale zwischen Bikern und anderen Waldnutzern und der Waldnutzung als solcher. So oder so ähnlich scheint es zumindest, wenn man wieder einmal von Clashes zwischen übelgelaunten Sonntagsspaziergängern und dem ein oder anderen Mountainbiker hört, der sich Rowdytum vorwerfen oder den lapidaren Satz „Das ist hier kein Fahrradweg!“ anhören muss. Zweifellos gibt es einzelne rücksichtlose Enduristen, die bergab für keine Omi bremsen würden, die ihnen entgegengehumpelt kommt. Die populistische Gier, mit der sich aber so mancher Unwohlwollender auf den vermeintlichen Klassenkampf zwischen Mountainbikern und anderen Waldnutzern stürzt, bildet die Realität aber wohl kaum ab.
Freilich fallen die vereinzelten schwarzen Schafe mehr auf als der Großteil der umgänglich und rücksichtsvoll ihren Sport ausübenden Mehrheit. Aus einer Minderheit  einen Elefanten zu machen und als Pauschalisierungswerkzeug zu missbrauchen, ist nichts Neues. Es ist die klassische Sündenbocktheorie, die ebenso zeitlos wie gefährlich ist. Sie verfälscht schlicht das Bild und sorgt nur für weiteren Unmut, auf Basis verzerrter Fakten, und damit einer weiteren Verschärfung des Konflikts. Zu beobachten war das etwa unlängst bei der von den Nürnberger Nachrichten ausgerufenen Podiumsdiskussion mit dem Thema „Wem gehört der Nürnberger Reichswald?“. Obwohl sich die Diskussion, an der Vertreter des Forstes, des Bundes Naturschutz und ein Mountainbike-Coach beteiligt waren, zum Großteil um Rückegassen und deren potentieller Problematik für Flora und Fauna des Waldes drehte und das Thema Mountainbike nur kurz angeschnitten wurde und im Plenum kein großes Problem darzustellen schien, titelten die Nürnberger Nachrichten am darauffolgenden Tag reißerisch: „Indiskutabel und unverschämt“ und „Abriss der Schwarzbauten [der Mountainbiker] im Wald ist teuer“. Das verzerrte die faktisch stattgefundene Diskussion und goss Öl ins Feuer des „Klassenkampfes“.
Ökonomisch ist das freilich nachvollziehbar. Welcher Leser hätte sich schon um einen Artikel mit dem Titel „Rückegassen sind echt nicht so toll“ geschert? Die reißerische Aufmachung ist aus ökonomischen Gesichtspunkten zwar nachvollziehbar, aus normativen aber kaum. Vielmehr wurde hier die Mär vom Mountainbiker als rücksichtslosem Downhill-Rowdy, der auch noch vermummt hinter seinem Fullface-Helm und den Goggles den Schrecken der Gesichtslosigkeit füttert und damit in dieselbe Kerbe schlägt wie das Unbehagen des Kleinbürgers, wenn er auf eine Burka-Trägerin stößt, weitergesponnen. Nochmal: Klar gibt es diesen Typus Biker. Aber er ist wohl eine Rarität – ein Archetyp kollektiv gesteigerter Angst, die eben durch solche reißerischen Ansätze noch weiter geschürt wird. Indes ist es zweifellos der Fall, dass es eine ganze Menge von Konfliktpotentialen zwischen den verschiedenen Waldnutzern gibt – Erholungssuchende, Sportler, Förster, Tiere.
Was also tun mit den Mountainbikern, dieser gefühlten neuen „Horde“? Nun, nach dem Bundeswaldgesetz ist das Radfahren auf allen Straßen und Wegen erlaubt. Wie das Ganze dann aber in den einzelnen Bundesländern aussieht, ist höchst unterschiedlich. Während in Bayern mit Art. 28 Abs. 1 Satz 1 BayNatSchG das Betretungsrecht mit dem Begriff der „geeigneten Wege“ relativ liberal gefasst ist, sieht das etwa in Baden-Württemberg ganz anders aus. Baden-Württemberg beschränkt das Radfahren in § 37.3 Landeswaldgesetz  radikal auf Wege über 2 m Breite. Das verschiebt das Mountainbiken zwangsläufig in die Illegalität. Mehr noch: Das Verbot bereitet nicht nur Lehrkräften und Vereinen des Mountainbikesports Probleme. Auch für den Tourismus, der keine attraktiven Strecken anbieten kann, hat dies nur Nachteile. Bereits 2014 forderten die Radverbände in einer Petition mit 58.000 Unterschriften die Landesregierung auf, das Pauschalverbot zu kippen. Die Regierung folgte aber dem Druck von Waldbesitzer-, Jagd- und Wanderverbänden und behielt das Verbot bei. Als Ausgleich sollte ein Wegenetz von Trails für die Radfahrer ausgewiesen werden. Bis 2015 wurden lediglich 150 km solcher schmalen Wege ausgewiesen – eine Zahl, die den Bedarf im Vergleich zu den 85.0000 km Forststraßen im Land, bei weitem nicht deckt. Die bestehenden, aber für Radfahrer aufgrund der Regelung verbotenen, Wege unter 2 m Breite dürften mehrere 10.000 km Gesamtlänge haben.
Dass etwas geändert werden muss, liegt auf der Hand. Aber ohne das aktive Engagement der zahlreichen Mountainbiker da draußen, in deren Interesse ja diese Änderung wäre, bleiben alle Bemühungen der Radsportverbände wohl ein Kampf gegen Windmühlen. Genauso, wie es in der Hand jedes Einzelnen liegt, proaktiv der populistisch wirksamen Mär vom rücksichtslosen Radlraser entgegenzuwirken, indem er sich entsprechend verhält – also rücksichtsvoll, höflich und vorausschauend den anderen Waldnutzern gegenüber auftritt und respektvoll mit dem Wald als solchem umgeht – genauso liegt es in unserer Hand, für die Ausübung unseres Sports einzutreten.
Wir wollen nicht in die Illegalität abgedrängt werden.
Wir wollen nicht unerwünscht sein.
Wir wollen nicht übergangen werden.
Und der Moment ist jetzt!
Baden-Württemberg sieht gerade eine Waldgesetzänderung vor, in der das Sperren des Waldes vereinfacht und die 2 m-Regel erhalten werden soll. Noch bis MORGEN, den 16. November 2018, läuft das Beteiligungsverfahren für die Öffentlichkeit an dem Gesetzesentwurf.
Jetzt liegt es an uns allen, jedem einzelnen Biker da draußen.
Jetzt haben wir die Möglichkeit zur Änderung.
Noch bis morgen können wir diesem Änderungsbegehren Luft machen und kommentieren unter: https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/mitmachen/lp-16/forstreform.
Lassen wir diese Möglichkeit nicht verstreichen! Wer biken will, muss kämpfen!
 

Kategorien
BIKING

Des Bikers Gespür für Schnee

Grau in grau, Nieselregen auf Beton und der Wind beißt. Die meisten Bikeparks haben das Season Ending eingeläutet, die Tore sind geschlossen, die Lifte stehen still oder bereiten sich auf die Welle der Wintersportler vor. Der frühe Sonnenuntergang bringt die Vollzeit arbeitenden Biker zeitlich arg in Bedrängnis. Überall im Land werden die Enduros, Downhiller, Cross-Country-Bikes winterfest gemacht. Was oft bedeutet – Winterschlaf im Keller. Die Bikesaison ist zu Ende.
Oder?
Mitnichten. Klar, wir können den Winter nutzen und endlich wieder unser Fitnessclub-Abo reaktivieren und fleißig Spinning betreiben, Twerking lernen, Zumba oder was sonst so auf dem Clubprogramm steht.
Oder wir nutzen das Schlammmatschwetter, um den Wald endlich einmal so richtig für uns zu haben. Sicher, bei heiterem Sonnenschein und angenehmen 25 Grad fährt es sich geschmeidiger. Aber wer einmal bei Schmuddelwetter durch Matschlöcher geschlittert ist und den Atem beim Uphill vor sich hat gleißend quasi-gefrieren sehen, der weiß, dass der Winter nicht das Ende der Saison darstellt, sondern lediglich deren herausfordernde Erweiterung. Und vielleicht ist die kalte Jahreszeit sogar die bessere Saison. Wo sonst lernt man das Handling seines Bikes unnachgiebiger und nachhaltiger als auf morastigen Wurzelfeldern und glatten Eispassagen? Wo sonst bringt man seine Abwehrkräfte auf Vordermann, wenn nicht im nasskalten Zwielicht eines herausfordernden Winters?
Und das Beste: Wir haben den Wald ganz für uns alleine. Denn welcher Bekloppte geht schon bei so einem Wetter vor die Tür? Nun – wir. Zumindest sollten wir das. Das Land hat einen ganz eigenen Zauber in der vermeintlichen Düsternis der kalten Tage. Es erinnert an Robert Frosts (welch passender Name zur beschriebenen Witterung)  Gedicht aus dem frühen 20. Jahrhundert:

Whose woods these are I think I know.
His house is in the village though;
He will not see me stopping here
To watch his woods fill up with snow.
 
My little horse must think it queer
To stop without a farmhouse near
Between the woods and frozen lake
The darkest evening of the year.
 
He gives his harness bells a shake
To ask if there is some mistake.
The only other sound´s the sweep
Of easy wind and downy flake.
 
The woods are lovely, dark and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
And miles to go before I sleep.

Ersetzen wir flugs das kleine Pferdchen mit unserem Drahtesel und schon haben wir eine stimmungsvolle Beschreibung einer winterlichen Ausfahrt. Und wenn dann Matsch, Regen und Schlamm langsam aber sicher in weiße Flocken übergehen, trägt der Wald eine Stimmung in sich, die der vogelzwitschernden Sommerfülle zwar konträr entgegensteht – aber genau deswegen ihre ganz eigene Faszination hat.
Bleiben wir im Schneetreiben einmal stehen, oben am Beginn des Trails, und lauschen wir. Manchmal, wenn es still genug ist – was es in der Raserei unseres Alltags ansonsten eigentlich nie ist – kann man den Schnee hören. Wie er fällt, leise und sanft und sich beinahe unmerklich auf den frostklimmenden Boden legt und auf die kahlen Äste um uns. Wer den Schnee fallen hört, kann sich glücklich schätzen – er hat irgendetwas richtig gemacht. Und wer den Trail dann bergab durch das weiße Wunderland radelt, der entwickelt wie Fräulein Smila bald das Gespür für Schnee. Wie er sich in seinen verschiedenen Festigkeitsstufen unter dem Rad verhält, wie er nochmal ein ganz anderes vorausschauendes Fahren abverlangt – und manchmal sogar einen leap of faith, weil die weiße Decke den Trailverlauf stellenweise verschluckt, stellenweise verzerrt.
Das Ende der einen Saison ist also nur der Anfang einer anderen, die ihren ganz eigenen Reiz hat. Den Reiz des Stillen, den Reiz der Einsamkeit, den Reiz der Herausforderung – an Mensch wie Material.
Holen wir das Bike also wieder aus dem Keller, beenden wir den Winterschlaf. Feiern wir den Matsch, den Schlamm und den Schmodder. Entwickeln wir das Gespür für Schnee und hören wir den Flocken beim Fallen zu. Und flüstern wir, wenn der Atem vor uns in kleinen Wölkchen in das Halbdunkel einer langen Winternacht aufsteigt:
The woods are lovely, dark and deep!

Kategorien
BIKING

Nora feat. DIMB trailnews!

Von der einsamen Radreise zum nödlichsten Ende der Welt über die DIMB-Ausbildung zum Bike Guide und den Traum vom Leben als Guide ins Krankenhaus …
… und der lange Weg zurück.
Ich freue mich, zukünftig den Stift schwingen bzw. die Tastatur hämmern zu können für die DIMB!
Die Themen? Vom Ringen mit der Motivation über Women on Bikes bis hin zu Flow statt Raserei soll kein Gedanke ungedacht bleiben ;).

Bleibt dran und lest mit!

Beiträge bald auf facebook und hier.

Neues Dokument 2018-09-02 16.53.02_2

Kategorien
BIKING

Radreisevortrag im Kino Babylon Fürth!

Vortrag über meine Reise RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen im Kino Babylon Fürth am 14. Januar 2019 um 19:00 Uhr!
20181004_161028

Und auf facebook!

Kategorien
BIKING

RIDE YOUR F**** BIKE! im DAV Magazin

3.400 km mit dem Rad. In 30 Tagen. Ohne einen einzigen Pausentag. Von Nürnberg zum Nordkap. Allein. Nur mit Rad und Zelt. Bekloppt? Na klar!
Der Bericht zu meiner Reise RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen im DAV Mitgliedermagazin der Sektion Nürnberg.
Lest rein!
20180715_171228
20180715_171232.jpg