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RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen. EPISODE 14: On the road (IV)

Es ist der dreiundzwanzigste Tag auf der Straße. Die E45 ist einsam geworden, die Lücken zwischen den Städten, Ortschaften, Gehöften immer größer, bis ich schließlich begreife, dass die Lücken zwischen der Zivilisation nicht größer wurden, sondern nur die Risse in der Natur kleiner.
Jetzt ist sie überall.
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Und es sitzt mir jenes leise Wispern im Rücken, das die Ohren spitzt und auf Gefahr lauscht. Ich bin unruhig. Ich bin so viel Wildnis nicht gewohnt. Die Wälder sind endlos um mich, dazwischen Marschland und Totholz.
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Ich klammere mich an die Straße wie ein Ertrinkender. Der Teer und die ausgewaschenen Begrenzungslinien werden mir zum letzten Bollwerk der Zivilisation gegen die Wildnis, die alles zu verschlingen droht. Und so scheinen auch die wenigen Höfe, die sich hier verstecken, ihr Heil in der Illusion von Ordnung zu suchen. Das Stück Rasen um die Häuser ist penibel gestutzt und perfektionistisch gepflegt. Pastellfarben-liebliche Deko steht in den Gärten und auf Fenstersimsen und überall herrschen klare Strukturen. Verzweifelt, möchte man sagen, denn nur wenige Meter entfernt beginnt die endlose Wildnis.
Kultivierte Vorgärten neben Rentierleichen. Kultur neben Natur.
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Was versuchen wir hier, wenn nicht, die Wildnis im Zaum zu halten. Keeping the wild at bay. Das Englische findet ein passendes Bild dafür. Wir stellen uns gegen die Flut des Wilden, Unbeherrschten und potentiell Unbeherrschbaren. Mit jedem rasierten Rasen. Mit jedem fein säuberlich platzierten Gartenzwerg. Mitten in der Wildnis wird hier Kulturlandschaft geschaffen, ein Mikrouniversum der seeligen Illusion von Sicherheit durch Ordnung. Es erinnert an die Anfangsszene aus M.Night Shyamalans The Village, in der eine Bande pausbäckiger Halbstarker sich der ultimativen Mutprobe stellt: Mit dem Rücken zum tiefen, dunklen Wald, der das Dorf umgibt und von vermeintlichen Ungeheuern heimgesucht wird, stellen und die Augen schließen. Und nicht umdrehen. Egal, was man hört. Nicht umdrehen.

Auch ich schaffe mir mein Mikrouniversum illusionärer Sicherheit. Hier in meinem Zelt. Schließe ich den Reißverschluss und krieche ich in den wohligen Kokon meines Schlafsacks fühle ich mich sicher. Hier herrscht Ordnung. Hier haben alle Dinge ihren von mir zugewiesenen Platz. Hier schaffe ich Kultur in Mikrowelten.
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Draußen, indes, bleibt freilich die Wildnis und die Dunkelheit. Und meine Zeltwände halten nichts ab außer Regen und böse Träume. Aber das reicht. Zumindest für unseren Geist. Hier bin ich sicher. Die Illusion ist ebenso vollkommen wie letztlich fragil. In meinem Papierhaus aus konstruierter Sicherheit habe ich keine Angst im Dunkeln. Es ist ein bißchen so, wie die Hände über die Augen zu legen, wenn das Monster unterm Bett uns erspäht hat. Es ist Irrsinn. Aber es hilft.

Vielleicht ist das der Ursprung aller Kultur – weil wir Angst im Dunkeln haben. Und da ich hier in meinem Zelt sitze und mit allen Mitteln die Nacht aussperre und das schreibe, erinnere ich mich an Margaret Atwoods großartige Kurzgeschichte „Das Zelt“, die von eben jenen Ängsten und Illusionen handelt: „Warum glaubst du, dass dein Schreiben, diese Graphomanie in einer dürftigen Höhle, dieses Hin- und Her- und Rauf- und Runtergekritzel auf den Wänden dessen, was nun wie ein Gefängnis vorzukommen beginnt, in der Lage sein sollte, überhaupt irgendjemanden zu beschützen? Dich eingeschlossen. Es ist eine Illusion, dieser Glaube, dass dein Buchstabensalat eine Art Panzer ist, so etwas wie ein Zauber, denn niemand weiß besser als du, wie zerbrechlich dein Zelt in Wirklichkeit ist.“
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Die Szene endet damit, dass die Ängste, die Wildnis, und all jenes, das da draußen lauert, nicht at bay gehalten werden kann: „Wind kommt herein, deine Kerze fällt um und flammt auf, und eine lose Ecke des Zeltes fängt Feuer, und durch den sich weitenden, schwarzgeränderten Riss kannst du die Augen der Heulenden sehen, rot und im Licht deiner brennenden Papierzuflucht glänzend, aber du schreibst trotzdem weiter, denn was sonst kannst du schon tun?“
Also schreiben wir weiter, stellen weiter Gartenzwerge in den Vorgarten und entzünden Kerzen in der Nacht. Machen wir Kultur, damit wir keine Angst im Dunkeln haben müssen.


EPISODE 15: On the road (V)

 

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RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen. EPISODE 13: On the road (III)

Alleine reisen heißt nicht einsam reisen. Auch wenn ich mich nach 17 Tagen auf der Straße zunehmend erwische, dass ich mit mir selbst rede (eine reflexive Übung, die man übrigens jedem nur ab und ans Herz legen kann – ist ziemlich heilsam) – Begegungen gibt es doch genug. Sie sind es, die die Einsamkeit verhindern, die einen erinnern, dass man ein Mensch unter Menschen ist und kein stummer kleiner Prinz, der auf seinem ganz eigenen einsamen Planeten um sich selbst kreist.
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Letztlich ist jedes Selfie die Definition der Einsamkeit.

Begegungen

… wie auf einem Hof abseits der Straße hinter Ytterhogdal, einer besseren Geisterstadt in Zentralschweden. Verzweifelt bin ich einem handgemalten Schild B&B hinterhergestolpert, das mich tiefer und tiefer in den Wald führte, fort von der Teerstraße, gefühlt fort von aller Zivilisation. Angekommen am Ende der Straße empfangen mich zwei kläffende Hunde. Der Hof ist verlassen. Auf der Veranda eine Nummer. Ich rufe an. Eine Deutsche geht hin! Mitten am gefühlten Ende der Welt gerade nun das! Ja, sicher könne ich bei ihnen übernachten, ich solle einfach schoon mal reingehen (!), sie ruft ihren Lebensgefährten an, der ist Schwede und zeigt mir alles. Und ich brauche mir keine Gedanken machen – er ist ein ganz Lieber.
 

Drinnen öffnet sich eine Märchenwelt. Zart und liebevoll dekoriert, so sauber, man könnte vom Boden essen.
 

Während ich mich noch wundere, was sie mit dem Hinweis auf ihren Lebensgefährten meinen kann, geht die Tür auf und herein kommt … eine Mischung aus Tom Bombadil und einem Stammesältesten der Hell’s Angels.
Ein Riesenkerl mit rotem Bart und rotem Gesicht, Lederweste und Tattoos bis oben hin.
Er passt in das pastellsüße Dekor ungefähr so hinein wie Obelix in eine römische Marmorhalle. Aber als er mir die Hand gibt und vom Haus erzählt und den Hunden und ob er mir mit irgendwas helfen kann, weiß ich, was sie meinte. Der ganze Mensch atrahlt eine menschliche Wärme aus, die so hell leuchtet wie sein Bart. Als ich am nächsten Morgen aufs Rad steige, die Hunde aufgeregt um die Beine springend (sobald ich das Haus betreten hatte, waren wir Freunde), umarmt er mich fest, klopft mir auf die Schulter und meint, wie sehr er mich bewundert.
Er, der aussieht, als würde er jetzt gleich vor dem Frühstück noch einen Wald fällen und ein Haus bauen und Nägel mit der blanken Faust reinschlagen – ER bewundert MICH. Ich fahre los, und anstatt mit mir selbst zu reden, singe ich. Es ist ein guter Tag.

IMG_20180514_212533_879IMG_20180513_190442_220IMG_20180513_185809_830Begegnungen

… wie irgendwo auf der endlosen E45, die nach Norden führt, immer nach Norden, plötzlich ein Rennradfahrer neben mir auftaucht. Wohin ich denn so fahre? Er habe eine kleine Trainingstour für ein 300 km-Rennen vor sich. Wie weit er fahre? Och, heute nur 200 km. Uff. Ich komme mir mit meinem vollbepackten Rad und mit Winterhandschuhen und Wollmütze neben dem nur mit einer Windjacke bekleideten hyper-aerodynamischen Typen vor wie ein Windfang. Was bin ich dagegen schon mit meinen 110 km im Schnitt am Tag? Aber er ist ein heiterer Mitfahrer, begleitet mich eine ganze Weile. Wir brauchen die ganze Spur, die (seltenen) Autos hupen. Er winkt jedem. Mwn höre an der Art des Hupens, ob sich die Autofahrer gerade aufregen oder dich anfeuern, meint er. Und in Schweden sei jedes Hupen ein Anfeuern. Dann erzählt er von seiner Oma, die einmal tatsächlich von einem Bären überrascht wurde. Sie war im Wald Blaubären pflücken und da kam der Bär. Aber der hatte es nur auf Omas Blaubären abgesehen. Sie kam mit einem Schreck und ohne Blaubären davon. Zwischendrin ruft er „Elche!“ und tatsächlich. Am Straßenrand stehen zwei Elche, ziemlich irritiert, als würden sie auch nicht so recht wissen, wie mit dem windschnittigen Typen auf dem neonfarbenen Rennrad und dem keuchenden Winterwollknäuel daneben umzugehen sei. Sie entschließen sich dann für das meist weiseste: Ignorieren. Irgendwann verabschiedet sich der Rennradler mit Handschlag und den weisen Worten „Better drink a beer than meet a bear!“. Prost darauf!
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EPISODE 14: On the road (IV)

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RIDE YOUR F**** BIKE! in der Zeitung!

„Nora und das Nordkap“. Treffender Titel zu der inzwischen entstandenen Hassliebe zwischen mir und der bereichernden, quälenden, wunderbaren und erbarmungslosen Radreise von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen. Kein Pausentag, jeden Tag durchschnittlich 110 km auf dem Sattel. Bei Wind, Wetter, Lust und Unlust.
Perfekt eingefangen von Timo Schickler! DANKE!

Folgt mir auf meiner bekloppten Tour hier oder auf Facebook, Instagram oder Twitter! (LINKS in der Social Media Leiste)

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RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen. EPISODE 12: On the road (II)

Eigentlich wollte ich in dieser Episode – der zweiten Episode on the road – von den Freuden des Reisenden berichten. Wer mir in den einschlägigen sozialen Medien folgt, der findet ein Kaleidoskop an Rapsfeldern, Kirschblüten und Lächeln mit offenen Haaren im Wind.

Das ist die eine Wahrheit.
Aber heute möchte ich von der anderen erzählen. 3.400 km in 30 Tagen. Ohne Pausentag. Straight. Durchschnittlich 110 km am Tag. Mit voller Beladung: Zelt, Kocher und allerlei Thermo-Kleidung, die sich bislang als beinahe zynisch erwies (25 Grad und schneidender Sonnenschein). Vor der Reise wurde ich gefragt, wovor ich Angst hätte – wenn ich denn überhaupt Angst hätte. Ich glaube, ich antwortete, vor der Kälte. Stunden um Stunden in der Kälte fahren, das frisst Körper und Seele. Aber insgeheim hatte ich vor etwas anderem Angst, das begreife ich jetzt.
Vor der großen Unbekannten mangelnder Erfahrung. Ich hatte nichts vergleichbar körperlich Herausforderndes jemals unternommen. Die Option des Scheiterns ist also eine durchaus realistische, theoretisch betrachtet. Praktisch existiert sie aber nicht. Die Möglichkeit, dass ich es nicht schaffe, ist als Konzept in meinem Kopf schlicht nicht angelegt. Und was nicht existiert, kann nicht eintreten. So weit, so gut.

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Die Möglichkeit des Scheiterns existiert nicht. Auch nicht in den schwersten Augenblicken.

Die Strecke Nürnberg-Rostock, fast 700 km, in 6 Tagen. Das war der erste Streich. Über den Thüringer Wald und den Südharz und endlose Windmühlenflächen. Jeder Tag wartet mit seinem ganz eigenen Feind. Hier ist es einmal der konstante Gegenwind, der mich sogar bergab zum treten zwingt. Im Thüringer Wald sind es grobe, kilometerlange Schotterpisten, in denen mein schweres Rad erst schlingert, dann schließlich einsinkt, so dass ich es auf die Gipfel wuchten muss, bis mir die Arme zittern. Und das mit einem relativ frisch operierten Handgelenk.
An Tag 4 beginnt mein rechtes Knie zu schmerzen, dann die Ferse. Ich stelle den Sattel hoch, wieder runter. Probiere herum. Es wird besser. Aber zu spät, der Schmerz hat sich festgesetzt. Seit Tag 4 humpele ich. So ist das eben.
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Häßliches am Wegesrand. Die Nachtseiten.

Angekommen in Rostock nehme ich gleich die Fähre um 22 Uhr. Um 6 Uhr früh am darauffolgenden Tag erreiche ich Trelleborg.
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Ich steige aus. Und fahre direkt weiter. Ich mache keine Pause. Im Schnitt sitze ich 8 Stunden am Tag auf dem Rad. Manchmal nur sieben, einmal waren es 11. Meinen Rücken schmerzt, das Stechen beißt sich weiter ins Knie und die Sonne lässt meine Lippen blutig aufspringen. Die Straßen in Schweden ziehen sich bergauf, bergab durch endlosen Wald. Schneisen, in das wilde Grün geschlagen. Es gibt keinen Schatten. Die Nächte sind dafür umso kälter.
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Tag 9 auf der Straße. Warum mache ich das? Es gibt vielleicht keine zufriedenstellende Antwort. Keine zumindest, die strenggenommen „Sinn macht“. Ich kriege kein Geld dafür. Maximal eine Entzündung im Knie und einen ernstzunehmenden Sonnenbrand. Es macht keinen Sinn.
Und vielleicht ist es genau das. Das System, in dem wir uns befinden, arbeitet streng effizient. Das bedeutet, das ökonomisch Relevante ist primär sinnhaft und die Sinnhaftigkeit als Maß aller Dinge wird entsprechend evaluiert. Nur in eine Richtung mit dem Rad zu fahren ist ganz und gar nicht sinnhaft in diesem System. Ich falle in dem Moment aus dem Arbeitsmarkt heraus und stehe dem System nicht mehr zur Verfügung und füttere es noch nicht einmal durch überhöhten Konsum, wie es als guter Bürger im „Urlaub“ doch meine Pflicht wäre.
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Ich fahre, weil es keinen Sinn macht. Obwohl es wehtut. Oder vielleicht genau deswegen. Ich fahre in eine Richtung, immer weiter nach Norden in die Wildnis…einfach so. Und etwas geschieht nun. Ich ertappe mich, wie ich in den Himmel über mir starre, wie ich laut singe und manchmal, meistens bergab, aus vollem Hals schreie. Weil ich kann. Ich erwische mich, dass mir die Zeit einerlei wird, dass ich in den Wind rieche und mich ab und an in die Böschung lege. Einfach, weil ich kann. Ich entferne mich, mit jeder Stunde unter freiem Himmel, von der Logik eines routinierten Leistungssystems, das Sinnhaftigkeit zu seinen Gunsten umgedeutet hat. Ich finde einen anderen Sinn. Andere SinnE. Jeder Tag ist schön und hässlich, beflügelnd und erschöpfend, gesellig und schrecklich einsam. Alles ist und nichts zugleich.
Und ich fahre weiter.
Immer nach Norden.


EPISODE 13: On the road (III)

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RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen. EPISODE 11: On the road (I)

Es begann am Hauptmarkt Nürnberg. Oder eigentlich etwa eine halbe Stunde vorher. In meiner Wohnung, vor der Abfahrt. Plötzlich und ganz unerwartet wurde mir schlecht. Lampenfieber. Lampenfieber? 10:00 Uhr am 1. Mai 2018 am Hauptmarkt Nürnberg hatte ich als Treffpunkt verlauten lassen. Wer mitradeln will, der solle kommen. Nun hatte ich also alles gepackt.
Fix und fertig. Ready to go. Und so weiter.
Und mir wurde schlecht. 30 Tage, beinahe 3.200 km und die Kälte. Und das mir! Verdammt.
Aber: In dem Augenblick, in dem ich mich aufs Rad setzte, war die Angst wie fortgeblasen.
Ich fahre! Ich fahre wirklich!
Und mit mir fuhr ein ganzer Haufen der wundervollsten, geilsten, beklopptesten und radbegeistersten Menschen, die ich bislang kennenlernen durfte. Sch*** aufs Nordkap – ihr seid es schon wert gewesen! Es war lustig, es war wehmütig, es war einfach sprachlosmachend. Und als wir dann am Ortsschild standen, schließlich der beste Kommentar: „Na, jetzt fahrma schon noch a weng mit“. Ein Hoch auf euch!
IMG-20180502-WA0026IMG-20180501-WA0103IMG-20180501-WA0094IMG-20180501-WA0100Wer kann da noch Angst haben? Es sind die wunderbaren, die einzigartigen Menschen um uns, die wir lieben und die uns manchmal zur Weißglut bringen können (und die wir trktz und deswegen eben lieben), die uns jeden Tag weitermachen lassen.
Das ist eine Wahrheit, die umso lautet wird in der Einsamkeit, die auf die gemeinsame Ortsausfahrt am 1. Mai nun folgt.
Jetzt bin ich allein mit dem Wind und der Straße vor mir.20180501_164546.jpg
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Der Wind weht mir entgegen. War ja klar. Der Weg stellt mich gleich zu Beginn auf die Probe. Gegenwind und grauer Himmel am zweiten Tag auf den Höhen des Thüringer Waldes. Am Ende waren es 120 km und ich rolle nach Erfurt wie im Liegerad. Hier schreibe ich diese Episode. Die Einsamkeit hat gerade erst begonnen. Tag zwei meiner Reise. Mal sehen, ob ich in einer Woche mit mir selbst rede und meinen eigenen Arm aufesse wie in der Kurzgeschichte von Stephen King. Mjam. Wenn ich die Augen schließe, kann ich den Wind noch immer hören. Gute Nacht. Für Heute.
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Episode 12: On the road (II)

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RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen. Und los geht´s!

t-1.
Dammit.
Jetzt wird´s ernst.
Alles gepackt? Ich hoffe doch.
Morgen geht´s um 10:00 Uhr am Hauptmarkt Nürnberg los. Wir fahren gemeinsam zum Ortsschild und ich dann noch schlappe 3.400 km weiter nach Norden :).

Kommt mit!

Natürlich werde ich weiterhin im Wochentakt felißig berichten – brandneu und fangfrisch von der Straße nach Norden.

Seid dabei!

 

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RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen. EPISODE 10: Die Angst vorm Mut oder Reise Courage und ihre Kinder

Es ist soweit. Das Rad ist fix und fertig, die Satteltaschen soweit gepackt, das GPS einsatzbereit und der Angestelltenvertrag abgelaufen. Es wird ernst, wie es so schön klingend heißt. T-5. Noch fünf Tage bis zur Abfahrt am 1. Mai. Und es geschieht wie erwartet. Die eifrige, über Monate angestaute Vorfreude, die meine Reise mit dem Rad von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen zu DEM Licht am Ende aller Alltagsroutinen-Tunnel gemacht hatte, schlägt leise um. Etwas mischt sich hinein. Etwas, das sich, wenn ich nun nachts im Bett liege und die Stunde näher rückt, an der es heißt, Abschied zu nehmen, leise klingt wie — Angst?

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Letzte Vorbereitungen

Angst? Vielleicht ist Lampenfieber der passendere Begriff. Jeder kennt das. Jeder Schüler, der ein Referat vor versammelter Klasse halten muss, jeder Student vor der Verteidigung seiner Thesis, jeder Schauspieler vor dem Auftritt und jeder Torwart vor dem Elfmeter. Eben auch der Reisende kennt das. Jeder Aufbruch ist zugleich ein Ausbruch, ein Bruch wirklich. Mit dem Bekannten, dem schönen Tagein-Tagaus. Ich will gehen, aber je näher ich dem Gehen komme, desto mehr überkommt mich das Grauen darüber. Der Zweifel, der nagt. Soll ich wirklich? Was ist, wenn? Und: Kann ich das schaffen?
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All set. Ready to go. Und da kommt sie, die Angst: Hello darkness, my old friend.

Nein. Kann ich nicht. Und zugleich: Natürlich kann ich! Der Weg erschließt sich nur im Gehen. Die letzten Meter vor dem Abschied sind die schwersten. Sie rütteln schmerzhaft alle Unsicherheiten des eigenen Ichs auf und die Unzulänglichkeiten unserer selbst treten auf einmal klar zutage. Die Unternehmung scheint zu groß, zu verrückt, zu gewagt, zu unverschämt, als dass sie gelingen könnte. Es dämmert uns das Ausmaß der eigenen Hybris. Und die böse, kleine Stimme in uns wispert von der Sicherheit der Niederlage.

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Triumph und Scheitern sind namenslose Schilder an den Rändern unseres Lebens. Die Ereignisse tragen weder das eine, noch das andere inhärent in sich.

Aber was ist Niederlage? Was Triumph? Konstruierte Aggregatszustände einer Leistungsgesellschaft, die sich selbst zu ernst nimmt. Wenn wir uns nur klarmachen würden, dass alle Ereignisse, die auf unser Handeln hin eintreten, lediglich Reaktionen sind, reines Feedback im wörtlichen Sinne, und die Wertekomponente – also die Evaluation dieser nachfolgenden Zustände in „gut“ oder „schlecht“, „gewinnen“ oder „verlieren“, nur normative Konstrukte sind, die wir ebendiesen Zuständen überstülpen, dann müssten wir keine Angst vor dem Scheitern haben. Dann müssten wir gar keine Angst haben.

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Einfach losfahren!

Insofern kann ich diese Reise weder schaffen noch nicht schaffen. Es liegt kein Triumph darin außer derjenige, den ich ihr selbst zuordne. Und es läge kein Versagen im Scheitern. Kurz: Es gibt eine Menge Gründe, eine solche Reise zu unternehmen: Sportlicher Ehrgeiz, Aufmerksamkeit, Hybris, Neugierde. Es geht darum, etwas zu schaffen. Das Ziel (was auch immer, als das Ziel auserkoren wird) zu erreichen. Aber vielleicht liegt der letzte und erste Grund darin, sich von eben solchen Konzepten des Triumphs oder des Scheiterns zu lösen. Was passieren wird, wird passieren. Die Bewertung dessen obliegt uns. Das ist, sträflichst vereinfacht, Stoik in Reinform. Und die steht dem Reisenden gut zu Gesicht. Ich reise nicht, um Bestzeiten zu erreichen oder meinen „Body“ zu „shapen“. Ich reise nicht, um zu „gewinnen“ oder zu „triumphieren“ über irgendetwas oder irgendwen (wenn, dann nur über mich selbst und meinen ganz persönlichen Schweinehund). Ich reise nicht, um frei zu werden. Ich reise, weil ich frei bin.

T-5.

Es geht los.

 


Die nächste Episode wird bereits on the road geschrieben! Seid dabei:

EPISODE 11 – On the road (I)

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#unpink – Der neue Ladies Only Sexismus

Bike and Pole Ladies Camp im Bikepark Leogang, Ortliebs Aktion Ride Beyond Stereotypes, Fahrtechnikkurse exklusiv für Frauen. Etcetera pp. Die Angebote exklusiv für Frauen im Bikebereich boomen. Der Tenor: Die Selbstermächtigung der Frau. Der Ausruf: Auch Frauen können Radfahren. Aber der vermeintlich darin enthaltene feministische Fortschritt ist trügerisch. Denn: Eben im AUCH tritt genau jenes reaktionäre System zutage, das eigentlich überwunden werden soll.
„Wir suchen dich“ titelt der Radzubehör-Hersteller Ortlieb auf seiner Aktionseite ridebeyond.ortlieb.org. „Werde Teil des Bikepacking-Ladiescamps“. Und in der Kurzbeschreibung dann die vermeintlich provokant gestellte Frage: „Bikepacking ist nur was für Männer? Blödsinn, für Frauen ist es genauso ein Abenteuer, eine Herausforderung, ein Dream-come-ture […]“. Das Titel-B des „Blödsinn“ ist dabei groß und pink hinterlegt. Das Logo der Aktion: Eine pinke, stilisierte Lotusblüte mit Kettengliedern darunter. Der Titel: Ride Beyond Stereotypes. Das Schmuckbild der Seite: Eine Frau, die auf das offene Meer blickt, ein Fahrrad bei sich. Daneben – mit dem lächelnden Gesicht zum Beobachter – eine blonde Frau mit pinkem Fahrradhelm und pinkem Trikot. Über der Szenerie liegt ein pinker Filter, der alles in pastellenes Licht taucht. Bezeichnend, dass eine Aktion, die sich die Überwindung der Gender-Stereotype buchstäblich in den Titel geschrieben hat, sich eben dieser Klischees bedient, um ihre Aktion zu vermarkten. Angefangen bei der Lotusblüte als erwähltem Symbol, die in der Tradition Asiens für Reinheit, Liebe und als Sinnbild einer guten Ehe steht (dass die „Gutheit“ dieser Ehe primär von patriarchalischen Strukturen definiert ist, muss hier wohl nicht extra erwähnt werden) und in China auch schlicht das weibliche Geschlechtsteil symbolisiert bis hin zum pinken Overkill – die propagierte Überwindung der Stereotypen negiert sich selbst in der Vermarktung derselben.
Das Ziel: Die Etablierung des Bildes der selbstermächtigten, modernen (oder gar postmodernen) Frau, die dem Mann in nichts nachsteht. Ein hehres Ziel. Eines, für das es sich zu kämpfen lohnt. Das Paradoxe: All die Ladies Camps, die Women´s Camps und die Ladies Only Aktionen befördern genau das Gegenteil.
Denn:
Die propagierte Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit der Geschlechter negiert sich in dem Moment selbst, in dem ein exklusiv für Frauen ausgelegtes Event ins Leben gerufen wird. Warum wollen wir Frauen „unter uns“ bleiben? Weil wir mehr „über Frauensachen quatschen wollen“ auf dem Trail? Weil wir schwächer sind als die Männer am Berg? Jede Begründung für die (freiwillige) Isolation fußt auf einem Stereotyp. Und dabei waren es doch eben diese Stereotypen, die wir mit unserer Isolation von den Männern, loswerden wollten.
Keine Frage, Männer und Frauen unterscheiden sich.
Aber Geschwindigkeiten auf dem Trail oder Kommunikationsverhalten sind keine genetischen Veranlagungen, sondern kulturelle Sozialisation. Ebenso wie Gender an sich. Frauen stammen von der Venus und Männer vom Mars, weil der soziokulturelle Kanon uns auf diese und andere Bauernweisheiten seit jeher konditioniert. Gleichberechtigung lässt sich nicht durch die Trennung der Geschlechter erreichen. Auch nicht, wenn diese „gut gemeint“ ist.
Wer die Gleichberechtigung internalisiert hat, für den macht der Satz „Für Frauen ist Bikepacking genauso ein Abenteuer wie für Männer“ keinen Sinn – außer natürlich einen grammatikalischen. Dem Satz liegt eben der Stereotyp zugrunde, gegen den sich die Aktion von Ortlieb doch eigentlich aussprechen will. Denn: Es scheint ja notwendig sein zu betonen, dass mit dieser Aktion etwas doch Ungewöhnliches gewagt wird – nämlich, dass Frauen, Gott bewahre, ohne ihr kiloschweres Schminktäschchen aus dem Hause gehen und sich auf das Nötigste beschränken können – ebenso wie die von Haus aus minimalistischen Männer – wenn sie sich nur genug anstrengen. Warum muss erst betont werden, dass Frauen das auch können?
Natürlich können sie.
Frauen können Kinder aus ihrem Leib herauspressen, alleinerziehend einen Haushalt schmeißen, demonstrieren und wählen gehen. Warum muss betont werden, dass sie AUCH Freiheit wollen,  dass sie AUCH auf einem Rad sitzen können, ohne direkt herunterzufallen? Warum wird das Selbstverständliche zum Außergewöhnlichen abstrahiert und dieser letztliche Rückschritt dann noch als progressiv gefeiert? Das ist ungefähr so, als würde im ausgehenden 19. Jahrhundert die seltene Frau bewundert, die sich in der männerdominierten Gesellschaft einen politischen oder literarischen Status erkämpft hat. Eine „außergewöhnliche“ Frau? Die relevante Trennlinie liegt doch nicht zwischen den Geschlechtern, sondern zwischen soziokultureller Diskriminierung und deren Gegenteil. Sie hat es nicht geschafft, OBWOHL sie eine Frau ist. Sie hat es geschafft, weil sie die kulturellen und sozialen Hürden, die ihr die Gesellschaft in den Weg gelegt hat aufgrund ihres Geschlechts, überwunden hat.
Jedes Ladies Only Event, jedes Women´s Camp schreibt insofern genau das Frauenbild weiter, mit dem zu brechen es gelobt. Die Selbstermächtigung pinked sich selbst zugrunde, indem sie sich fein säuberlich eben der stereotypischen Topoi bedient, die sie zu überwinden propagiert. Das ist kein Umdenken, das ist Reaktionismus im pinken Scheinmantel der Selbstermächtigung. Wir brauchen keine Exklusivität, wir brauchen das Mittendrin. Wir brauchen kein Pink, wir wollen sämtliche Farben! #unpink

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RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen. EPISODE 9: Hello darkness, my old friend: Vom alleine reisen (als Frau)

Vorab: Am besten reist es sich alleine. Bevor jetzt die Misanthropie-Vorwürfe kommen: Alleine reisen hat nichts damit zu tun, andere Menschen nicht zu mögen. Im Gegenteil: Eben die Einsamkeit erlaubt erst den wirklichen Kontakt zu Anderen. Ein Widerspruch? Mitnichten. Wer alleine reist, reist mit offenen Augen und gespitzten Ohren. Zu zweit oder gar zu mehreren hat man die Tendenz zu geschlossenen Gesellschaften. Man bleibt unter sich. Wer alleine reist, sucht automatisch Anschluss, Ansprache, Andere.

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Als ich mit knapp 19 Jahren meine erste große Reise alleine unternahm – mit der Transsibirischen Eisenbahn alleine in die Mongolei, um dort sechs Monate zu arbeiten – bin ich mit unzähligen Menschen ins Gespräch gekommen. Habe unzählige Begegnungen gehabt und wunderbare Menschen kennengelernt.

Aber ist alleine reisen nicht gefährlich, vor allem als Frau? Jein. Bestimmt gibt es tendenziell gefährliche(re) Orte auf dieser Welt. Und auch ich habe auf meinen Reisen durch Russland, die Mongolei und Korea den ein oder anderen (seltenen) Moment des Unwohlseins gehabt. Aber: Tendenziell und pauschal stelle ich die These vom Guten des Menschen auf. Das mag sicherlich naiv sein. Allerdings ist es eine überlegte, eine bewusste Naivität. Ich halte nichts von der Angst vor dem Fremden, dem Anderen, dem Unbekannten. Eben weil das Fremde, das Andere, das Unbekannte nur solange fremd, anders und unbekannt ist, solange man keinen Fuß hineingesetzt hat, sich mit niemandem unterhalten hat, sich nicht eingelassen hat. Wer dem Fremden in die Augen sieht, erkennt sich bisweilen selbst darin.
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Wer dem Fremden in die Augen sieht, erkennt sich bisweilen selbst darin.

Natürlich hat der Standard-Satz sämtlicher Auswärtiger Amts-Empfehlungen seine Berechtigung: An fremden Orten (und das gilt letztlich auch für die Straße um die Ecke der eigenen Wohnung) aufmerksam bleiben, den gesunden Menschenverstand einsetzen. Der besagt schlussendlich ja nur, was jeder Reisende ohnehin tun sollte: Die Augen offenhalten – um die Dinge um uns wirklich wahrnehmen zu können, um ein Gefühl für die Welt um uns zu entwicklen. Wer blind durch die Welt stolpert, wird dies in seinem Heimatviertel genauso tun wie im Vorort von Teheran oder auf dem Schwarzmarkt in Ulan Bator. Sehen will gelernt sein.
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Sehen will gelernt sein. Mädchen in Peking 2009.

Aber wie verhält man sich nun am besten in der Fremde? Ein Nomade in der Mongolei hat mir das vor vielen Jahren einmal eindrücklich geschildert. Ich war bei seiner Familie zu Gast und zum Essen eingeladen in deren Ger (Jurte). Nun muss man wissen, dass die Nomadentradition einige Richtlinien kennt, wie man sich beim gemeinsamen Essen zu verhalten hat. Angefangen davon, wie man das Ger betritt, über die Sitzposition der Familienmitglieder und Gäste bis hin zu Unterhaltungsabläufen (Zuerst wird nachgefragt, wie es um das Vieh steht, dann fragt man nach dem Wohlbehalten der Kinder und Familienmitglieder). Natürlich wird weder verlangt noch vorausgesetzt, dass Fremde um diese Traditionen wissen oder diesen folgen. Intuitiv hielt ich mich einfach im Hintergrund, wartete stets darauf, dass eines der Familienmitglieder mir deutete, wo ich sitzen solle und aß und trank alles, was man mir vorsetzte. Als das Essen beendet war und der Vodka herumgereicht wurde, setzte der Familienvater zu einer Lobrede an, und ich begriff: Über mich!
Mein mongolischer Freund neben mir übersetzte: Die Familie sei froh und stolz, dass sie einen Gast wie mich in ihrer Mitte hätten. Denn viele Fremde kämen und träten auf, als gehöre die Welt ihnen und alles darin. Ich hingegen, und hier überlegte das Familienoberhaupt kurz, als müsse er den passenden Vergleich finden, und als er ihn dann fand, grinste er breit: Ich hingegen verhielte mich wie ein Mongole.
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Ich hingegen, und hier überlegte das Familienoberhaupt kurz, als müsse er den passenden Vergleich finden, und als er ihn dann fand, grinste er breit: Ich hingegen verhielte mich wie ein Mongole.

Was einmal mehr beweist, dass die einzige Maxime, die immer treffend ist auf Reisen, die altbekannte ist:  When in Rome, do as the Romans do. Also, ihr Reisenden, seid Römer in Rom, Mongolen in der Mongolei und, vor allem und überhaupt, folgt der jiddischen New Yorker-Weisheit Be a Mentsh! Die Bedeutung präzisierte Rosten 2002 in seiner Jiddisch-Enzyklopädie: „Es ist gar nicht leicht, den Respekt, die Würde und die Zustimmung zu vermitteln, die in dem Begriff mitschwingt, wenn jemand ›a real mentsh‹ genannt wird: ein Vorbild, ein edler Mensch“.
Wenn also draußen in der Welt – seid Mentshen!


Und in der nächsten Episode:

EPISODE 10: Die Angst vorm Mut oder Reise Courage und ihre Kinder

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BIKING

RIDE YOUR F**** BIKE! bei der DAV Sektion Nürnberg

Ab sofort gibt es auch eine Verlinkung auf der Webseite der DAV Sektion Nürnberg zu meiner Reise RIDE YOUR F**** BIKE! Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen.
Außerdem werde ich  im Mitgliedermagazin des DAV über meine Reise berichten. Der Artikel erscheint voraussichtlich im Herbst/Winterheft Mitte November 2018. Mit exklusiven Fotos, Insights und einem ganzen Haufen Reiseeindrücke!
Also, wer bislang noch kein Mitglied im DAV ist – höchste Eisenbahn! 😉

Mich findet ihr hier.

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