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VGN-BAHNSOMMER: Hopfenanekdoten und Hagelschauer

Hopfen bringt die Leute zam.
Auf jeden Fall mal die neun Teilnehmer*innen, die sich am 20. Juli 2019 zur zweiten von insgesamt vier Gewinnspieltouren des VGN-Bahnsommers am Nürnberger Hauptbahnhof zum „Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland“ trafen. Mit der Regionalbahn ging es nach Roth und von dort aus weiter mit der Freizeitlinie 609 – dem Brombachsee-Express – nach Spalt.

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Mit der Regionalbahn und dem Brombachsee-Express ging es vom Nürnberger Hauptbahnhof nach Spalt

Hopfen – Der Don Juan der Bierzutaten

Im Museum HopfenBierGut hörten wir erstmal alles Wissenswerte über die Historie und auch die aktuelle Situation der Hopfenkultur rund um Spalt. Mit Hans-Josef Ermer, Hopfenbauer und Fremdenführer, hatten wir nicht nur den perfekten Hopfen-Spezialisten an der Hand – er plauderte außerdem aus dem Nähkästchen: Wer amüsante Anekdoten aus dem Hopfenbauer-Alltag wissen will, der ist hier an der richtigen Adresse.
Etwa die Geschichte vom alten Fritz, der genauso viel Hopfen zupfen konnte wie er selbst in bierumgewandelter Form trank.
Oder wusstet ihr, dass eine einzige männliche Hopfenpflanze reicht, um eine ganze Armada weiblicher Pflanzen zu befruchten und dadurch für den Brauprozess unbrauchbar zu machen?
Ziemlich potent, dieser Hopfen.
Kein Wunder, dass der Saumarkt, bei dem sich die Hopfenzupfer traditionell trafen, um, nun ja, die Früchte ihrer Arbeit zu genießen – auf gut deutsch: um zu saufen – 1912 verboten wurde. Die Story dahinter: Im Jahr zuvor waren knapp 500 Zupfer zu insgesamt 850 Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Die wussten damals noch, wie man richtig eskaliert. 100 Jahre nach seinem Verbot wurde der Saumarkt 2012 erstmals wieder gefeiert – diesmal ganz ohne Verhaftungswellen.
Wir zelebrierten die Spalter Hopfenkultur im Anschluss an die Führung mit einer eigenen kleinen Bierverkostung an der museumseigenen Bierbar. Und die feschen Gläser durften wir sogar behalten.

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Ein Prosit auf die Spalter Hopfenkultur. Im Museum HopfenBierGut durften wir Spalter Bier kosten. Mjam

Hopfenträume und Sandsteinschluchten

Nach der Reduzierung der akuten Unterhopfung an der Museumsbar ging es dann aus Spalt hinaus, an im Wind leise rauschenden Maisfeldern und Hopfengärten vorbei auf der Wanderung ins Schnittlinger Loch. Über Stufen führte der Pfad steil bergan zu dem imposanten Naturdenkmal – eine durch Unterwaschungen und Unterspülungen entstandene Sandsteinschlucht mit Felsabstürzen, die an Gletscherspalten erinnern. Oben angekommen führte der Weg über die Anhöhe weiter nach Hagsbronn.

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A bissal Bergsteig-Feeling im Schnittlinger Loch

Im Gasthaus „Zur Frischen Quelle“ wartete gutfränkische Küche auf uns – und der Panoramablick auf das umliegende Hügelland. Auenland made in Franken. Und von wegen die Franken seien grantig. Da wir ein wenig in Zeitstress gerieten, organisierten die Inhaber des Gasthofes kurzerhand drei Autos und fuhren unseren Wandertrupp hinab zur Anlegestelle in Enderndorf am Ufer des Brombachsees. Improvisation ist eben King. Ganz nebenbei erwies sich die Kellnerin, bei der ich mit im Auto saß, als spontane, talentierte Fremdenführerin und erzählte Geschichten von links und rechts am Wegrand.
Einmal mehr der Beweis, dass sich manches Abenteuer eben nicht planen lässt.

Ein bißchen Kreuzfahrt, ein bisschen Sturm

Hopps, raus da und rauf auf die MS Brombachsee.

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Die MS Brombachsee: A weng Kreuzfahrt-Feeling bei uns vor der Haustür

Leinen los, Cappuccino holen und die Beine ausstrecken auf Achterdeck. Wer hätte gedacht, dass man bei uns auf Kreuzfahrt gehen kann? Einmal kurz die Augen schließen, das Gesicht gen Sonne strecken und dem Schiff lauschen, wie es durchs Wasser pflügt. Das Gemurmel der Passagiere und den Fahrtwind im Haar.
Gar nicht übel, Mister Bahnsommer.
So lässt sich´s aushalten.
Fotomaterial für die Insta-Story gab´s dann noch spontan oben drauf. Hinter den Hügeln im Süden ballte sich nämlich ein Gewitterband. Das Licht-Schatten-Hell-Dunkel-Spiel und die Segelboote davor – I like. Wir schafften es sogar noch trockenen Fußes (oder besser: trockenen Decks) zurück an den Strand in Enderndorf und zum 1. Beach Beer Festival bevor der Sturm losbrach. Das erste Craft Beer von NBG IPA kosteten wir dann unter abenteuerlichen Umständen: Mitten drin im Hagelschauer krochen wir kurzerhand mit unters Zelt des Brau-Chefs (und hinderten dieses mit geballter Kraft dann auch am Umkippen). So macht man Abenteuer. Bierverkostung unter erschwerten Umständen. Saufen kann ja jeder.

Himmelherrgottsna

So plötzlich wie der Sturm kam, verzog er sich auch wieder. Und im Abendlicht unter wieder vorbildlich blauem Himmel probierten wir uns noch durch Bierkreationen von bierwerk, Hecht und Ravencraft.
Mjam.

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Im Bier-Bus von Ravencraft – Ein würdiger Abschlus eines geilen Tages!

Perfekt, dass es bis zur Haltestelle der Freizeitlinie danach nur ein paar Meter waren. Zurück im Brombachsee-Express gen Roth und Nürnberg, ein letztes Mal an diesem Tag vorbei an Hopfengärten und Maisfeldern, sprach eine Teilnehmerin aus, was so ziemlich das Fazit des Tages war: „Also, da braucht man echt nicht wegfahren, wo´s hier doch so schön ist“.
Darauf ein Craft Beer.
Und auf den Hagelschauer und das spontane Zeltrettungs-Komitee.
Und auf das Team des Gasthofes „Zur Frischen Quelle“, die spontan ihre Privatautos organisiert haben und sich die Zeit nahmen.
Und auf die Mikro-Adventure-Kreuzfahrt. Und auf die Teilnehmer*innen, die mit Pirat gespielt haben (musste sein, immerhin waren wir auf einem SCHIFF!).
Und auf den alten Fritz, der genauso viel Hopfen gezupft wie er versoffen hat.
Ja, kurz gesagt, Himmelherrgottsna, auf den VGN-Bahnsommer!

Bilder: VGN
Fotografin: Andrea Gaspar-Klein 2019
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Schreib deine Story!

Kreatives Schreiben, Bikekultur & Mikroabenteuer

Mountainbiken ist Trendsportart. Und das aus gutem Grund: Es trainiert nicht nur unseren Körper, sondern lässt unseren Geist fließen, macht den Kopf frei, gibt der Seele Raum zum atmen und bringt uns mitten hinein in die Natur. Das Mountainbiken verlangt eine ganz spezielle Mischung aus höchster Konzentration und Anspannung und zugleich einem radikalen Loslassen, einem Frei-geben, um in den sagenumwobenen Flow zu kommen – jenem Zustand des Eins-werden mit dem Moment. Damit ist das Biken dem Schreiben ganz ähnlich. Auch das bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Fokus und Diffusion: die Assoziationen, Konzepte, Begriffe und Worte kommen lassen, um das passende dann im einem plötzlichen Zustand des Fokus herauszufltern. In diesem Workshop spüren wir in zwei gemeinsamen Ausfahrten mit dem Mountainbike dem Flow nach und lernen, unsere Augen zu öffnen für die Mikroabenteuer am Wegrand, direkt vor unserer Nase. Das Erlebte versuchen wir dann anschließend literarisch einzufassen.
Voraussetzungen gibt es nicht. Abenteuer erleben und diese sprachlich einfangen kann jeder – wenn der Blick dafür einmal geschult ist. Für den Ausflug ist ein technisch einwandfreies Mountainbike und grundlegende Fahrsicherheit (S0 und S1 nach der Singletrail-Skala) erforderlich.
16.09.2019: Vorbesprechung im Kursraum
22.09.2019: 1. Mountainbike-Tour – Treffpunkt: Eingang Tiergarten Nürnberg
23.09.2019: Workshop Schreiben im Kursraum
26.09.2019: 2. Mountainbike-Tour
27.09.2019: Workshop Schreiben im Kursraum

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Vom Abenteuer (S)schreiben

Reiseliteratur und Mikroabenteuer – mit gemeinsamen Fahrradausflügen!

Wie schreibe ich über das Reisen? Wie kann ich auf Reisen erlebte Erfahrungen literarisch einfangen? Dieser Frage widmen wir uns im Workshop. Dabei wollen wir aber nicht einfach nur die Theorie wälzen und glänzende Beispiele aus der Literatur heranziehen (Kerouac, Nooteboom). Wir machen uns selbst auf die Reise! Aber Abenteuer warten nicht (nur) am anderen Ende der Welt. Ganz im Sinne des modernen Mikroabenteuers suchen wir das Abenteuer direkt vor unserer Haustür. In einem gemeinsamen Ausflug mit dem Rad lernen wir, den Blick zu öffnen für das erzählerische Potential, das in Dingen und Erlebnissen in unserer direkten Umgebung überall schlummert. Das Erlebte versuchen wir dann im anschließenden Workshop in literarische Form(en) zu gießen.
Voraussetzungen gibt es nicht. Abenteuer erleben und diese sprachlich einfangen kann jeder – wenn der Blick dafür einmal geschult ist. Für den Ausflug ist ein technisch einwandfreies Fahrrad erforderlich.
17.09.2019 Vorbesprechung im Kursraum
22.09.2019 gemeinsamer Fahrradausflug
24.09.2019 Workshop: Literarische Umsetzung des erlebten Mikroabenteuers

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VGN-BAHNSOMMER: Von Kirschen, Begegnungen und dem Abenteuer

Nach Wochen der Vorarbeit und vor allem der Vorfreude ging es am 11. Juli endlich los. Die erste Gewinnspieltour des VGN-Bahnsommers! Mit dem leckerköstlich vielversprechenden Titel „Bier, Brot, Bratwurst – Eine kulinarische Schlösserwanderung durchs Nürnberger Land“. GPS-Tracks des VGN Freizeit-Tipps „Schlösser, Schluchten, Schlemmen“, auf dem die Tour basierte, am Vorabend noch auf´s Navi, Erste-Hilfe-Set in den Rucksack (als Mountainbike-Guide und Fahrtechniktrainerin kann man halt auch nicht aus seiner Haut 😉 und los ging´s!
Treffpunkt am Nürnberger Hauptbahnhof um 9:45 Uhr mit den Gewinner*innen der Tour. War ja quasi eine christliche Zeit für einen Donnerstag. Das Wetter hatte auch Erbarmen und verschonte uns mit den subtropischen Hitzetemperaturen der vergangenen Wochen. Stellte uns dann aber vor ganz neue Herausforderungen – aber dazu später mehr. Mikro-Abenteuer erleben. Direkt vor der Haustür. Und das ganz nachhaltig mit dem ÖPNV. Das ist der Plan des VGN-Bahnsommers. Und der vier exklusiven Touren durch die Region, die zu gewinnen sind.

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Mit der S-Bahn ging es vom Nürnberger Hauptbahnhof nach Lauf a.d. Pegnitz

Wie macht man Abenteuer?

Aber wie macht man das denn eigentlich? Das Abenteuer? Irgendwie ist das Abenteuer ja doch immer spontan, überraschend, unerwartet. Kann man das Abenteuer buchen? Kann man das Abenteuer in einem Gewinnspiel gewinnen? Das waren so die Gedanken, die mich in der U-Bahn beschäftigten, als ich zum Treffpunkt am Nürnberger Hauptbahnhof fuhr.
Vierzehn Teilnehmer*innen trudelten dann nach und nach ein. Eine interessante Mixtur aus Jung und Alt, sportlich und genusswandlerisch unterwegs. Nina und Andi Stempfle vom Bierwerk Nürnberg stießen mit selbstgebrautem Bier im Gepäck mit dazu und in Lauf a.d. Pegnitz erwartete uns Hans Fensel von Schloss Oedenberg, der die Tour wie seine Westentasche kannte.

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Hans Fensel erzählt den Teilnehmer*innen der Gewinnspieltour von der Historie des Laufer Wenzelschlosses

Laufer Unterwelten und fränkische Leckereien

Das Kulinarische im Titel der Tour ist definitiv mit Ausrufezeichen zu denken! In Lauf wartete auf uns ein Weißwurstfrühstück mit Weißwürsten aus der hauseigenen Metzgerei von Schloss Oedenberg samt Bierwerk-Bier. Aber nicht irgendwo. Wir stiegen dazu in die Katakomben unterhalb der Brauerei Dreykorn Bräu hinab. Friedrich Vogel, Inhaber der Brauerei in fünfter Generation nahm uns sogar mit auf eine kurze Führung hinein in die labyrinthische Unterwelt der Kellergewölbe. Vierzehn Meter unter der Erde schlemmt es sich schön abenteuerlich.

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In den Katakomben der Brauerei Dreykorn Bräu schlemmt es sich schön abenteuerlich

Wieder über Tage machten wir uns auf in die Bitterbachschlucht. Die ausgewaschenen Sandsteinfelsen mit zerklüfteten Rissen verloren trotz des durch die Hitze der letzten Wochen versandeten Bachbetts nichts von ihrer imposanten Erscheinung. Der Wanderweg führte am steilen Uferhang entlang. Eine Zeitlang war Gänsemarsch angesagt. Schön konzentrieren auf den wurzeligen Pfad. Über sanft gewellte Hügel und grüne Wiesen folgten wir dem Weg hinauf nach Nuschelberg ins Gasthaus Hallerschlösschen.
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Auf dem Pfad durch die wildromantische Bitterbachschlucht

 

Das Abenteuer Stille

In der Bitterbachschlucht und dem schmalen Pfad durch den stillen Wald fiel mir die erste mögliche Antwort auf die Frage danach, was denn Abenteuer überhaupt ist, die ich mir zuvor in der U-Bahn gestellt hatte, ein: Die Momente der Versunkenheit jedes Einzelnen auf den Weg vor den eigenen Füßen. Die Konzentration des Selbst im Jetzt. Und auf die Wurzel direkt vor einem. Der Augenblick der Stille in einer ansonsten angeregt plaudernden Wandergruppe. Das ist eine mögliche Antwort auf die Frage, was denn Abenteuer überhaupt ist: Ich folge dem Weg vor meinen Füßen. Und sonst nichts. Punkt. Keine sorgenhaften Alltagsgedanken, keine Eile im Geist. Hier und Jetzt. Und der Weg vor mir. Da bin ich. Dafür muss man nicht in die Wildnis am Ende der Welt. Dafür reicht schon ein Augenblick in der Bitterbachschlucht direkt hinter Lauf a.d. Pegnitz.

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Was macht das Abenteuer eigentlich aus? Vielleicht auch das: Die Konzentration des Selbst im Hier und Jetzt. Auf den Weg vor einem. Momente der Stille

Das Abenteuer am Wegrand

Die erste Antwort? Nun, weil es viele gibt. Gleich danach, kurz vor der Einkehr im Gasthaus Hallerschlösschen, kam eine weitere. Hinter einem Zaun standen dort an der Straße ein paar Kirschbäume, schwer mit reifen Kirschen. Die Kirschbauern sahen unsere Gruppe herankommen und es brauchte genau einen Blickkontakt, ein Lächeln, ein Hallo. Ein geflochtener Korb, randvoll mit saftigen, dunkelroten Kirschen wurde über den Zaun gereicht, unserer Gruppe entgegen: „Wollt ihr probieren? Nehmt!“ hieß es. Und im Nu stand unser Grüppchen da kirschkernspuckend und kauend mit den Kirschbauern zusammen und kam ins Gespräch. Da dämmerte mir eine weitere Antwort darauf, was Abenteuer ist: Reisen kann man planen. Klar. Man macht eine Uhrzeit aus, einen Treffpunkt, eine Route, ein Ziel. Aber das eigentliche Abenteuer, das ist nicht planbar. Das passiert auf dem Weg dazwischen. Mit den Menschen am Wegesrand, mit denen man ins Gespräch kommt. Die einem Kirschen schenken. Und es braucht manchmal nicht viel mehr als ein Lächeln.

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Manchmal braucht es nicht viel mehr als ein Lächeln und einen Korb Kirschen am Wegrand für das Abenteuer

Bratwurstgehäck und ein Schäferhund

Im Gasthaus Hallerschlösschen wartete frisch gebackenes Brot der Heroldsberger Bäckerei Volland mit Bratwurstgehäck, wieder von der Metzgerei Schloss Oedenberg, auf uns. Die nette Wirtin erzählte von Freud und Leid des Gastro-Lebens, während ihr verschmuster Schäferhund sich einmal reihum Streicheleinheiten abholte. Auch hier: Die Menschen, jeder mit seiner eigenen Geschichte, jede Geschichte auf seine Weise interessant, machen eine Reise erst zum Abenteuer. Und natürlich all die feinen Hunde, die nur darauf warten, gekrault zu werden ;-). Dieser Gedanke, dass die Menschen, die Begegnungen das eigentliche Abenteuer im Abenteuer sind,  begleitete mich die nächste Etappe von Nuschelberg bis Schloss Oedenberg. Bei frischen Bratwürsten fanden wir dort Zuflucht vor dem einsetzenden Regen.
Die letzte Etappe bis Heroldsberg verlief dann im Regen. Outdoor ist halt nicht immer heiter Sonnenschein, auch nicht bei einer kulinarischen Genusstour. Aber trotz oder gerade wegen des Regens herrschte eine einzigartige Stimmung. Die Feuchtigkeit hing wie Wolkenfelder in den Baumwipfeln.

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Die Feuchtigkeit hing wie Wolkenfelder in den Baumwipfeln und am Horizont

Das Abenteuer VGN-Bahnsommer

Als wir schließlich nach Kaffee und Kuchen (Mjam!) bei der Bäckerei Volland in Heroldsberg in der Gräfenbergbahn saßen und ich dann anschließend wieder in der U-Bahn gen Zuhause, glaubte ich, eine weitere Antwort auf die Frage gefunden zu haben, die ich mir ein paar Stunden vorher an der gleichen Stelle gestellt hatte: Was ist eigentlich Abenteuer?
Eine durch das VGN-Bahnsommer-Gewinnspiel bunt zusammengewürfelte Gruppe verschiedenster Menschen hatte einen Tag zusammen auf Wanderung verbracht. Ich ließ die Gespräche und Begegnungen dieses Tages Revue passieren.
Da war einer, der sich nach einem schweren und traumatisierenden Sportunfall wieder aufs Rad geschwungen hat und die Challenge Roth gefahren ist. Against all odds.
Da war eine, die ihrem Freund ein eigenes Buch gebastelt hat mit den schönsten Bahnhöfen Deutschlands. Weil es das nicht gab und er mal meinte, das wäre doch cool.
Da waren zwei, ursprünglich aus Kasachstan, die zugfahrtversiert sind – die davon erzählen, wie sie früher als Kinder das Zugfahren in der Sowjetunion erlebt haben.
Da war einer, der jetzt schon nachhaltig unterwegs ist – nämlich mit dem VAG Fahrradverleih. Und da gleich auch von eigenen Ideen erzählt, wie man das System noch verbessern könnte.
Da sind eine Handvoll Menschen, die der VGN-Bahnsommer zusammengebracht hat, die alle eine Geschichte zu erzählen haben.
Da waren Kirschbauern am Wegrand, die Kirschen über den Zaun reichten.
Das sind Begegnungen.
Das ist das Abenteuer.
Vielleicht ist das ja die Antwort: Die Menschen sind letztlich das, was das Abenteuer ausmacht.

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Es sind die Menschen, die Begegnungen, die das Abenteuer machen. Allein im Auto sitzend erlebt man die nicht. Also geht raus, holt euch ein Tagesticket Plus, nehmt Freunde oder Fremde mit und sucht eure ganz eigenen Abenteuer!

Als ich an meiner Haltestelle dann schließlich ausstieg, dachte ich noch: Notiz an mich selbst: Einfach mal ein Tagesticket Plus kaufen, sich in Zug, S-Bahn oder Bus setzen und Menschen treffen. Sich gemeinsam auf den Weg machen. Spontan Kirschen essen. Erzählen und zuhören. Das ist Abenteuer.
Was macht da schon das bißchen Regen am Ende?

Bilder: VGN / Fotografin: Andrea Gaspar-Klein 2019
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Auftritt bei der PECHA KUCHA NIGHT im Neuen Museum!

Zwanzig Folien. Zwanzig Sekunden pro Folie. Und Schluss. Das ist Pecha Kucha. Das dynamische Vortragsformat kommt ursprünglich aus Japan und erfreut sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Klar, denn wo findet man sonst derart komprimierten Content? Runtergebrochen auf das Wesentliche, die Essenz. Ohne Randgelaber.
In Kooperation mit Zentrifuge e.V. richtet das Neue Museum Nürnberg regelmäßig Pecha Kucha Nights aus.
Und ich bin dabei!
Am 28. Juni um 20:20 Uhr geht es los. Einlass ist ab 19:30 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Kommt also und lauscht!

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KOMM MIT ZUM VGN-BAHNSOMMER! – Gewinnspieltour “Stand Up Paddling auf der Altmühl mit dem Adventure-Professor”

Ein Brett, das die Welt bedeutet? Stand Up Paddling ist DAS Ding zurzeit. Und das Beste: Wir brauchen dafür nicht wie beim Surfen die perfekte Welle am Ende der Welt suchen. Perfekte SUP-Spielwiesen gibt es direkt vor unserer Haustür!
Glänzend geeignet dafür: Die Altmühl. Bekanntlich der langsamste Fluss Bayern. Perfekt für unsere Tour „Stand Up Paddling auf der Altmühl mit dem Adventure-Professor“. Hier lernen auch blutige Anfänger, artgerecht mit dem Brett umzugehen. Wir paddeln gemeinsam von Treuchtlingen bis Pappenheim.
Und das Beste daran: Mit dabei ist Deutschlands erster Adventure-Professor und SUP-Veteran Prof. Dr. Manuel Sand. Manuel gilt als Experte im Bereich Outdoorsport und Adventuremanagement und hat in dem Bereich einiges an Forschungsarbeit vorzuweisen. Theoretisch wie praktisch – mitten drin in Outdoor-Abenteuern. Er lehrt an der Hochschule für angewandtes Management und leitet den deutschlandweit einzigartigen Bachelorstudiengang „Outdoorsport und Adventuremanagement – ein Branchenfokus Sportmanagement“. Und uns lehrt er auf dieser Tour das richtige Paddeln! Gib deinen Balance- und Koordinationsfähigkeiten einen Boost oder genieße einfach das gemächliche Dahinschweben auf der Altmühl.
In Pappenheim begeben wir uns dann auf historische Spurensuche. Prähistorische Siedlungsspuren lassen sich bis auf die Jungsteinzeit zurückverfolgen. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort bereits im Jahr 802. Die perfekte Kulisse, um unsere Erlebnis-Paddel-Tour ausklingen zu lassen. Eine ganze geballte Mischung aus Abenteuer – direkt vor unserer Haustür!
Klingt leider geil?
Dann mach jetzt mit beim Gewinnspiel und gewinne die Teilnahme an der Tour „Stand Up Paddling auf der Altmühl mit dem Adventure-Professor“!
Schreib uns einfach bis spätestens zum 19. Juli 2019 eine Mail an vgnbahnsommer@vgn.de, dass du bei der Tour „Stand Up Paddling auf der Altmühl mit dem Adventure-Professor“ mit dabei sein willst!
Termin: 27. Juli 2019
Uhrzeit: 9:15 Uhr
Dauer: ca. 7 Stunden
Start und Ziel: Nürn­berg HBF
Ich drücke alle Daumen und Zehen und freu mich auf dich!
Denn: Ich bin mit dabei als Bahnsommer-Guide! Auf meinen Reisen quer durch die Welt – mal mit dem Rad, mal mit dem Zug  –  im Eiswind, als ich von Nürnberg zum Nordkap geradelt bin, in der endlosen Steppe der Mongolei oder an den Ufern des Gelben Meeres, ist mir nämlich eines aufgefallen: Wir müssen nicht bis ans Ende der Welt reisen, um Abenteuer zu erleben. Zum Glück! Das Abenteuer wartet manchmal direkt vor unseren Nasen.
Also, los jetzt! Raus da und auf ins Abenteuer auf dem SUP!
Alle Infos unter https://www.vgn.de/neuigkeiten/vgn_bahnsommer

Der VGN-Bahnsommer ist eine Ko­ope­ra­ti­on von VGN, DB Regio, Bayern, Land­kreis Fürth, Nürn­berger Land, Roth und Treucht­lingen. Die Partner möchten Menschen inspirieren kleine Micro-Adventures  in den VGN-Regionen mit nachhaltiger Anreise zu erleben. Ein hoher Erlebniswert, leichte Zugänglichkeit, das Erleben wohn­ortnaher Regionen und die Nachhaltigkeit im ge­samten Ablauf stehen dabei im Vordergrund.
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KOMM MIT ZUM VGN-BAHNSOMMER! – Gewinnspieltour “ErlebnisRadweg Hohenzollern – Eine interaktive Zeitreise mit Augmented Reality”

Pokémon Go hat´s vorgemacht. Augmented Reality ist das hotteste Ding im Moment. Virtuell geht auch in der Natur. Und auf dem Rad! Komm mit auf unsere Radl-Tour „ErlebnisRadweg Hohenzollern – Eine interaktive Zeitreise mit Augmented Reality“. Da radeln wir nicht einfach irgendwie, sondern am Puls der Geschichte. Mit professionell historischer Radl-Begleitung :)!
Auf den Bikes und zusammen mit einem Museumsführer starten wir direkt hinein in die interaktive Zeitreise ins Spätmittelalter auf den Spuren der Hohenzollern. Die waren verdammt gewieft – haben zwei weit auseinander liegende Herrschaftsbereiche zusammengehalten und sich quasi vom Provinzniemand zu einer der bedeutendsten Herrschaftsfamilien hochgearbeitet. Per App und Augmented Reality erleben wir ihre Geschichte auf dieser interaktiven Zeitreise von Fürth nach Cadolzburg. Immersiv und hautnah! Und der krönende Abschluss des Ganzen: Eine exklusive Führung durch die Erlebnisburg Cadolzburg.
Erlebnisburg? Richtig. Denn: Das Museumskonzept ist so gewieft wie die Hohenzollern selbst. Die Prämisse: Geschichte ist nicht tot. Geschichte muss erlebbar sein. Er-fühlbar mit allen Sinnen. Deshalb können wir Rüstungen anprobieren (Wer hätte gedacht, dass ein Kettenhemd so verdammt schwer ist?!), auf Dienerschaftsbetten probeliegen, spätmittelalterliche Rezepte kosten (Uh, Kümmel und Zucker!) und Düfte schnuppern. Hier wird Geschichte zur Spielwiese. Und beweist. Für epische Geschichten und Abenteuer braucht es weder Drachen, White Walkers, noch exotische Länder. Wir erleben unser ganz eigenes Micro-Adventure. Direkt vor unserer Haustür.
Klingt leider geil?
Dann mach jetzt mit beim Gewinnspiel und gewinne die Teilnahme an der Tour „ErlebnisRadweg Hohenzollern – Eine interaktive Zeitreise mit Augmented Reality“!
Schreib uns einfach bis spätestens zum 18. Juli 2019 eine Mail an vgnbahnsommer@vgn.de, dass du bei der Tour „„ErlebnisRadweg Hohenzollern – Eine interaktive Zeitreise mit Augmented Reality“ mit dabei sein willst!
Termin: 26. Juli 2019
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Dauer: ca. 8 Stunden
Start und Ziel: Nürn­berg HBF
Ich drücke alle Daumen und Zehen und freu mich auf dich!
Denn: Ich bin mit dabei als Bahnsommer-Guide! Auf meinen Reisen quer durch die Welt – mal mit dem Rad, mal mit dem Zug  –  im Eiswind, als ich von Nürnberg zum Nordkap geradelt bin, in der endlosen Steppe der Mongolei oder an den Ufern des Gelben Meeres, ist mir nämlich eines aufgefallen: Wir müssen nicht bis ans Ende der Welt reisen, um Abenteuer zu erleben. Zum Glück! Das Abenteuer wartet manchmal direkt vor unseren Nasen.
Also, los jetzt! Raus da und auf ins Abenteuer auf dem ErlebnisRadweg Hohenzollern!
Alle Infos unter https://www.vgn.de/neuigkeiten/vgn_bahnsommer

Der VGN-Bahnsommer ist eine Ko­ope­ra­ti­on von VGN, DB Regio, Bayern, Land­kreis Fürth, Nürn­berger Land, Roth und Treucht­lingen. Die Partner möchten Menschen inspirieren kleine Micro-Adventures  in den VGN-Regionen mit nachhaltiger Anreise zu erleben. Ein hoher Erlebniswert, leichte Zugänglichkeit, das Erleben wohn­ortnaher Regionen und die Nachhaltigkeit im ge­samten Ablauf stehen dabei im Vordergrund.
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KOMM MIT ZUM VGN-BAHNSOMMER! – Gewinnspieltour "Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland"

Du magst Bier? Und Wandern ist auch ganz nice? Glückwunsch! Damit sind quasi schon alle Voraussetzungen erfüllt, um an unserer Gewinnspieltour „Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland“ teilnehmen zu können.
Du wolltest außerdem schon immer mal mit einem Hopfenbauern durch sein Hopfenreich spazieren? Perfekt! Denn genau das haben wir vor auf dieser Tour. Unter professioneller Führung wandern wir durch die Hopfen- und Kirschgärten des Spalter Hügellands. Ein bißchen wie Tolkiens Auenland ist es da. Bei den sanften, grünen Hügeln handelt es sich um Einzelberge mit Sandsteindecken. Hier lässt es sich ausgezeichnet wandern. Im wahrsten Sinne des Wortes.  Denn: Der gesamte Landkreis Roth hat neben 121 ausgeschilderten Wegen auch einige zertifizierte Strecken im Programm: Auf einer davon, der „Spalter Hügellandtour“ sind wir unterwegs! Ausgezeichnet 2016 mit dem Prädikat „Qualitätsweg“ des Deutschen Wanderverbands. Fesch, fesch!
Wir folgen dem „Slow Trail“ weiter durch die Sandsteinschlucht des Schnittlinger Lochs. Bis hinab an die Ufer des Brombachsees. „Slow Trail“? Ja, richtig gehört. Slow Trails sind Kurzwanderwege mit besonderen Naturschauplätze und Seepanoramen entlang des Weges. Motto ist: Entschleunigung statt Raserei, Achtsamkeit statt Hetze. Wir sind in der Natur, nicht auf der Flucht. Und irgendwo zwischen Hopfenreben und Kirschbäumen erwischt es noch jeden auf dieser ganz besonderen Tour: Die Seele beginnt aufzutamen. Der Alltag bleibt zurück. Das gelassene Achselzucken über Lust und Frust der Alltagsroutinen wird zum plötzlichen Begleiter – zumindest für die Dauer der Tour. Slowmotion statt Fast Forward im Spalter Hügelland. Am Strand des Brombachsees angekommen geht es dann noch mit dem Ausflugsschiff raus auf hohe (Brombach)See.
Im Abendlicht, das Rauschen des Wassers unter uns und ein kühles Bierchen in der Hand, können wir dann schon von neuen Abenteuern träumen – direkt vor unserer Haustür!
Klingt leider geil?
Dann mach jetzt mit beim Gewinnspiel und gewinne die Teilnahme an der Tour „Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland“!
Schreib uns einfach bis spätestens zum 12. Juli 2019 eine Mail an an vgnbahnsommer@vgn.de, dass du bei der Tour „Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland“ mit dabei sein willst!
Termin: 20. Juli 2019
Uhrzeit: 9:15 Uhr
Dauer: ca. 9 Stunden
Start und Ziel: Nürn­berg HBF
Ich drücke alle Daumen und Zehen und freu mich auf dich!
Denn: Ich bin mit dabei als Bahnsommer-Guide! Auf meinen Reisen quer durch die Welt – mal mit dem Rad, mal mit dem Zug  –  im Eiswind, als ich von Nürnberg zum Nordkap geradelt bin, in der endlosen Steppe der Mongolei oder an den Ufern des Gelben Meeres, ist mir nämlich eines aufgefallen: Wir müssen nicht bis ans Ende der Welt reisen, um Abenteuer zu erleben. Zum Glück! Das Abenteuer wartet manchmal direkt vor unseren Nasen.
Also, los jetzt! Raus da und auf ins Abenteuer im Spalter Hopfenhügelland!
Alle Infos unter https://www.vgn.de/neuigkeiten/vgn_bahnsommer

Der VGN-Bahnsommer ist eine Ko­ope­ra­ti­on von VGN, DB Regio, Bayern, Land­kreis Fürth, Nürn­berger Land, Roth und Treucht­lingen. Die Partner möchten Menschen inspirieren kleine Micro-Adventures  in den VGN-Regionen mit nachhaltiger Anreise zu erleben. Ein hoher Erlebniswert, leichte Zugänglichkeit, das Erleben wohn­ortnaher Regionen und die Nachhaltigkeit im ge­samten Ablauf stehen dabei im Vordergrund.
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KOMM MIT ZUM VGN-BAHNSOMMER! -Gewinnspieltour „Bier. Brot. Bratwurst. Eine kulinarische Schlösserwanderung durchs Nürnberger Land“

Bei dem bloßen Gedanken an ein kühles Bier, an duftendes, frisch gebackenes Brot und fränkische Bratwürste läuft dir das Wasser im Mund zusammen? Dann mach mit beim Gewinnspiel des VGN-Bahnsommers und komm mit auf unsere kulinarische Schlösserwanderung durchs Nürnberger Land!
Am Nürnberger Bahnhof geht es rein in den Zug und raus ins Grüne. Wir starten, wie es sich gehört, mit einem Weißwurstfrühstück und Hefeweizen. Dann geht es los in die romantischen Windungen der Bitterbachschlucht. Wusstest du, dass die Schlucht schon während der Eiszeit vor 2,6 Millionen Jahren entstanden ist? Heißt, die malerische Schlucht vor unserer Haustür ist alt. Uralt. Umso beeindruckender ist es, dem in den Burgsandstein gegrabenen Flusslauf zu folgen. Da gibt es unterspülte Schluchtwände, Wasserfälle, mit Moosen und Farnen tiefgrün überwucherte Felsen, Spalten und Löcher. Das Plätschern und Rauschen des Wassers in stetem Auf und Ab bringt den Geist zum Lauschen. Der Alltag scheint auf einmal ganz weit weg – und das direkt vor unserer Haustür!
In Nuschelberg wartet frisch gebackenes Brot mit Bratwurstgehäck auf uns, bevor wir im Anschluss einen Sprung in die Zeit der Nürnberger Patrizier machen:  Auf Schloss Oedenberg kosten wir fränkische Bratwürste aus der hauseigenen Metzgerei in historischer Kulisse. Seit 1304 saßen im Schloss Oedenberg Nürnberger Patrizierfamilien. Wir schließen uns dem erlauchten Kreis an und schmausen dort feine regionale Köstlichkeiten, bevor unser kulinarisches Micro-Adventure uns weiter nach Heroldsberg führt.
Bei Kaffee und Kuchen legen wir da ein Päuschen ein, bevor wir uns per Zug auf den Rückweg nach Nürnberg machen. Damit muss die Genusstour aber noch kein Ende finden!  Wer jetzt immer noch Hunger und Bierdurst verspürt, der kann den Abend im bierwerk in Nürnberg feuchtfröhlich ausklingen lassen. Hier können wir in gemütlicher Atmosphäre über die auf der Tour erlebten Eindrücke bei einem Bierchen (oder zwei) sinnieren, unsere wanderträgen Beine ausstrecken und – wenn wir dann am Ende irgendwann doch nach Hause schlendern – von neuen Abenteuern träumen. Direkt vor unserer Haustür.
Klingt leider geil?
Dann mach jetzt mit beim Gewinnspiel und gewinne die Teilnahme an der Tour „Bier. Brot. Bratwurst. Eine kulinarische Schlösserwanderung durchs Nürnberger Land“!
Schreib uns einfach bis spätestens zum 4. Juli 2019 eine Mail an vgnbahnsommer@vgn.de, dass du bei der Tour „Bier. Brot. Bratwurst.“ mit dabei sein willst!
Termin: 11. Juli 2019
Uhrzeit: 9:45 Uhr
Dauer: ca. 7 Stunden
Start und Ziel: Nürnberg HBF
Ich drücke alle Daumen und Zehen und freu mich auf dich!
Denn: Ich bin mit dabei als Bahnsommer-Guide! Auf meinen Reisen quer durch die Welt – mal mit dem Rad, mal mit dem Zug – im Eiswind, als ich von Nürnberg zum Nordkap geradelt bin, in der endlosen Steppe der Mongolei oder an den Ufern des Gelben Meeres, ist mir nämlich eines aufgefallen: Wir müssen nicht bis ans Ende der Welt reisen, um Abenteuer zu erleben. Zum Glück! Das Abenteuer wartet manchmal direkt vor unseren Nasen.
Also, los jetzt! Raus da und auf ins Abenteuer mit Bier, Brot und Bratwurst!
Alle Infos unter https://www.vgn.de/neuigkeiten/vgn_bahnsommer

Der VGN-Bahnsommer ist eine Ko­ope­ra­ti­on von VGN, DB Regio, Bayern, Land­kreis Fürth, Nürn­berger Land, Roth und Treucht­lingen. Die Partner möchten Menschen inspirieren kleine Micro-Adventures  in den VGN-Regionen mit nachhaltiger Anreise zu erleben. Ein hoher Erlebniswert, leichte Zugänglichkeit, das Erleben wohn­ortnaher Regionen und die Nachhaltigkeit im ge­samten Ablauf stehen dabei im Vordergrund.
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BIKING

PS-Motor-Center Neumarkt unterstützt mich mit Leihbikes von SCOTT auf dem SoundHorn Festival!

Da geht einem das (Biker)Herz auf! Dank der tollen Unterstützung von Peter Stadler – PS-Motor-Center GmbH werde ich meine Mountainbike-Workshops am diesjährigen SoundHorn Festival am 3. und 4. August mit Leihrädern aus der SCOTT-Flotte durchführen können!
Ein riesiges, fettes Dankeschön an dieser Stelle an das PS-Motor-Center und SCOTT!
Und damit nicht genug: Wir werden eigens für das Festival eine Trailstrecke auf dem Gelände anlegen!
Es wartet ein geiles Programm auf euch: Workshops zu Fahrtechnik und -Sicherheit mit mir, Schrauberkurse mit dem PS-Motor-Center und sogar ein Rookies Race wird es geben!
Programm in Kürze.
Alle Infos und Tickets auf Soundhorn-festival.de oder hier bei mir!
 

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BIKING

Meine Bildungszentrum-Kurse – JETZT ONLINE BUCHBAR!

Mit gleich zwei Kursen starte ich meine Dozententätigkeit beim Bildungszentrum Nürnberg:

Beide Kurse stehen jetzt online und sind buchbar! Kommt mit!

Alle Infos & Buchung hier!

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Schreib deine Story!

Kreatives Schreiben, Bikekultur & Mikroabenteuer

Mountainbiken ist Trendsportart. Und das aus gutem Grund: Es trainiert nicht nur unseren Körper, sondern lässt unseren Geist fließen, macht den Kopf frei, gibt der Seele Raum zum atmen und bringt uns mitten hinein in die Natur. Das Mountainbiken verlangt eine ganz spezielle Mischung aus höchster Konzentration und Anspannung und zugleich einem radikalen Loslassen, einem Frei-geben, um in den sagenumwobenen Flow zu kommen – jenem Zustand des Eins-werden mit dem Moment. Damit ist das Biken dem Schreiben ganz ähnlich. Auch das bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Fokus und Diffusion: die Assoziationen, Konzepte, Begriffe und Worte kommen lassen, um das passende dann im einem plötzlichen Zustand des Fokus herauszufltern. In diesem Workshop spüren wir in zwei gemeinsamen Ausfahrten mit dem Mountainbike dem Flow nach und lernen, unsere Augen zu öffnen für die Mikroabenteuer am Wegrand, direkt vor unserer Nase. Das Erlebte versuchen wir dann anschließend literarisch einzufassen.
Voraussetzungen gibt es nicht. Abenteuer erleben und diese sprachlich einfangen kann jeder – wenn der Blick dafür einmal geschult ist. Für den Ausflug ist ein technisch einwandfreies Mountainbike und grundlegende Fahrsicherheit (S0 und S1 nach der Singletrail-Skala) erforderlich.
16.09.2019: Vorbesprechung im Kursraum
22.09.2019: 1. Mountainbike-Tour – Treffpunkt: Eingang Tiergarten Nürnberg
23.09.2019: Workshop Schreiben im Kursraum
26.09.2019: 2. Mountainbike-Tour
27.09.2019: Workshop Schreiben im Kursraum

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Vom Abenteuer (S)schreiben

Reiseliteratur und Mikroabenteuer – mit gemeinsamen Fahrradausflügen!

Wie schreibe ich über das Reisen? Wie kann ich auf Reisen erlebte Erfahrungen literarisch einfangen? Dieser Frage widmen wir uns im Workshop. Dabei wollen wir aber nicht einfach nur die Theorie wälzen und glänzende Beispiele aus der Literatur heranziehen (Kerouac, Nooteboom). Wir machen uns selbst auf die Reise! Aber Abenteuer warten nicht (nur) am anderen Ende der Welt. Ganz im Sinne des modernen Mikroabenteuers suchen wir das Abenteuer direkt vor unserer Haustür. In einem gemeinsamen Ausflug mit dem Rad lernen wir, den Blick zu öffnen für das erzählerische Potential, das in Dingen und Erlebnissen in unserer direkten Umgebung überall schlummert. Das Erlebte versuchen wir dann im anschließenden Workshop in literarische Form(en) zu gießen.
Voraussetzungen gibt es nicht. Abenteuer erleben und diese sprachlich einfangen kann jeder – wenn der Blick dafür einmal geschult ist. Für den Ausflug ist ein technisch einwandfreies Fahrrad erforderlich.
17.09.2019 Vorbesprechung im Kursraum
22.09.2019 gemeinsamer Fahrradausflug
24.09.2019 Workshop: Literarische Umsetzung des erlebten Mikroabenteuers