Ich bin keine Killerin, sprach sie und schoss. Im 2013er Reboot von Tomb Raider herrscht ein beinahe absurder Widerspruch zwischen der als verletzlich und quasi-pazifistisch dargestellten Hauptfigur und dem Gameplay, das auf reines Gemetzel zielt. Ähnlich geht es dem AAA-Titel Fallout 4. Und auch in vielen anderen Spielen überkommt uns ein bestimmtes Unbehagen, sind wir irritiert, weil es zu Konflikten zwischen Story und Gameplay kommt.
Aber ist vielleicht genau diese Irritation wünschenswert? Sollten Spiele nicht viel öfter Grenzen überschreiten, mit dem Erwarteten brechen – ja, vor den Kopf stoßen?

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