Autor: Nina Metz
Mit Nachbarschaftsbewegungen wehren sich die Menschen in den USA gegen Donald Trumps Politik und ICE-Razzien. Organisiert werden diese Proteste insbesondere von Frauen. Warum das so ist und was Neighborism mit feministischer Care-Ethik zu tun hat und welches Potenzial darin für politischen Widerstand liegt habe ich für der Freitag aufgeschrieben.
Übrigens: Um die Care-Ethik geht es auch in meiner (fast) fertigen Doktorarbeit zum Thema Feministische Care-Ethik in digitalen Spielen.
Im aktuellen Titelthema der Freitag zum Fall Collien Fernandes bin ich auf Seite Drei dabei. Mit der These, dass KI-basierte Manipulation kein reines Tech-Problem, sondern ein Problem der Verteilung von Verletzbarkeit ist. Es braucht nicht nur (endlich) tragfähige rechtliche Rahmenbedingungen. Notwendig ist ein grundsätzliches, radikales Umdenken, wie es feministische Care-Ethiker*innen wie Joan Tronto seit den 1980er Jahren fordern. Sie begreifen Verletzlichkeit als Ausgangspunkt menschlicher Gemeinschaft. Nicht die einzelne Grenzüberschreitung ist das Problem, sondern ein System, das Verletzbarkeit ungleich verteilt – und Verantwortung verdunsten lässt.
Genau darum geht es auch in meiner Doktorarbeit „Feministische Care-Ethik in digitalen Spielen“.
Jetzt in der Ausgabe 13/2026 und online (PLUS)!
So ungleich ist Verletzlichkeit verteilt
der Freitag | 26.3.2026
Kids Outdoor-Apps – Für heise
Außer Fortnite nix los? Für heise habe ich mich auf die Suche nach kostenlosen Apps gemacht, die Kids vor die Tür bringen. Was man als Eltern/Erwachsene dabei unbedingt achten beachten sollte, hat mir Medienpädagogin Dr. Iren Schulz verraten.
Jubiläum: 7 Jahre selbstständig!
Genau heute vor sieben Jahren war es dann soweit.
Nach einer Radtour von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen, gefolgt von einem Mountainbike-Unfall mit Tibiakopftrümmerfraktur und Kompartmentsyndrom (das von Lyndsey Vonn), mehreren OPs und einer Beinahe-Amputation, dann Rohlstuhl, dachte ich, das Leben könnte noch ein wenig schwerer sein und machte mich zum 16. März 2019 selbstständig als freie Autorin, Journalistin und Textarchitektin (und Bike Guide).
Sieben Jahre, hunderte von Artikeln, ein paar Bücher und Sammelbände, zwei Kinder, eine fast fertige Doktorarbeit und ETLICHE graue Haare später, kann ich ohne jeden Zweifel feststellen: Ich bin ja immer noch da!
Einfach geht anders. Vor allem als alleinverdienende Mutter zweier kleiner Kinder, die nebenbei noch promovieren will/muss/darf.
Aber ich mache weiter. Was auch sonst?
Fotografin: Andrea Gaspar-Klein
Games sind mehr als Unterhaltung. Längst feiern sie transmediale Erfolge, werden in Gamification-Anwendungen erfolgreich in Unternehmen eingesetzt und erreichen weltweit ein Milliardenpublikum. Nun investiert der Münchner Medienkonzern Burda in ein brandneues Programm, das Gaming weiter pushen soll. Christian Teichmann, Vorstand Burda, Geschäftsführer und CEO Burda Principal Investments, verrät, was es mit dem Burda Gaming Program (BurdaGP) auf sich hat.
