2007-2009 habe ich einige Zeit in der Mongolei gelebt und beim Fernsehen gearbeitet.
Damals bin ich viel gereist, bin mit der Transsibirischen Eisenbahn durch Russland, die Mongolei und China.
Auch in den Jahren danach im Studium war ich immer ruhelos, immer auf dem Sprung. Mal hier, mal dort. Habe studiert und unterrichtet in Sibirien und Südkorea, bin monatelang quer durch Europa geradelt und habe aus Koffern und Satteltaschen gelebt.
Da sein. Da bleiben. Das ist irgendwie noch immer ganz ungewohnt.
Ich wünsche mir, dass ich meinem Sohn eines Tages die Steppe zeigen kann und wie der Schnee auf den Birken klingt und wie der Tee aus dem Samowar dampft und wie der Wind riecht am Horizont.
Es gibt viel zu leben.