Bike Check in verschiedensten Formen, Notfallmanagement auf dem Trail, Guiding in bekanntem Gelände, Wetter & Witterung, Natur- und Sozialverträglichkeit, Demonstratives Fahren, Videoanalysen.
Und und und.
Vom 23.-29. Juni 2018 absolvierte ich im Rahmen der DIMB (Deutsche Initiative Mountainbike e.V.) die Ausbildung zum Bike Guide in den beiden Grundmodulen Guiding & Fahrsicherheit in Fleckl am Ochsenkopf.
Für mich bedeutete das: Einmal wieder so kurz nach dem Nordkap und dem EnduroOne-Rennen in Roßbach die Rückkehr in mein Zelt (ich campierte in Fleckl) für eine Woche. Und das bei anfangs 8 Grad und Regen. Mjam. Nichtsdestotrotz – mein Zelt von Wechsel ist mir nun schon eine zweite Heimat geworden. Mehr noch: Sturm-, wetter-, platzregen- und kälteerprobt wiegt es mich in den Schlaf, egal wo ich bin.
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Der Ausbildungslehrgang selbst war umfassend. Von Wetter- und Witterungslehre über Notfallmanagment auf dem Trail bis hin zu ersten  Einblicken in das Flow Guiding und Haftungsfragen – die Inhalte waren umfangreich, wurden zunächst theoretisch erarbeitet (vormittags) und direkt im Anschluss praktisch umgesetzt (nachmittags).
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Das Gesamtfazit der Teilnehmer am Ende der Woche in Fleckl am Ochsenkopf war dann entsprechend eindeutig: Wir alle haben unheimlich viel neues Wissen mitgenommen, verstaubtes Know-How aufgefrischt und uns vor allem auch in der Grundfähigkeit per se geschult, die für gutes Guiding und überhaupt für ein empathisches und rücksichtsvolles Miteinander, welches auf Respekt basiert, notwendig ist: Aufmerksamkeit. Abre los ojos. Geht mit offenen Augen durch die Welt und auf dem Trail.
Denn vielleicht liegt das Geheimnnis guten Guidings eben darin, das Lehrgangsteilnehmerin Simone ganz zu Anfangs auf die Frage antwortete, was unserer Meinung denn gutes Guiding sei: Gutes Guiding ist zu führen, ohne dass die Geführten spüren, dass sie geführt werden.