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Letztens gedacht (ups)

Letztens den Gedanken gehabt, dass es schon witzig-wahnsinnig und wahnsinnig witzig ist, dass quasi ein ganzes marktwirtschaftliches System auf der Ausbeutung eines großen Teils seiner Mitglieder*innen – auf unbezahlter Care-Arbeit – aufsetzt (und no, sorry, für zweihundert Euro irgendwas Kindergeld würde keine Sau im real work life in irgendeinem Job schuften, schon gar nicht zu den bescheidenen Konditionen und Überstunden, also de facto 24/7) und sich das Narrativ vom erfolgreichen Business-MANN weiterhin so nice halten kann.

Ganze Generationen von Frauen haben ihren Männern den Weg ins Büro freigemacht. Während sie daheim saßen und Spagetti-Kotze aufgewischt haben. Und jetzt die Lösung: Kita ab einem halben Jahr, damit die Frau möglichst hop hopp wieder zurück in die Arbeitsmarkt-Maschinerie springen kann! Cool, das ist bestimmt gut für mein Kind. Das sind die Alternativen: Ausbeutung A oder Ausbeutung B. Your choice.

Wo bleiben die echten Alternativen? Die echten Veränderungen? Großflächig Betreuung am Arbeitsplatz, Umdenken des Arbeitsplatzes an sich! Ach was, der Arbeit an sich!

Schon witzig, alles. So witzig, dass man kotzen möchte.

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Zu Gast bei Sachbuch des Monats im Bildungszentrum Nürnberg

Jason Schreier wirft in seinem investigativen Buch »Press Reset: Ruin and Recovery in the Video Game Industry« ein Schlaglicht auf die Schattenseiten der Videospielindustrie. Für die Reihe »Sachbuch des Monats« des Bildungszentrums Nürnberg stelle ich das Buch vor. Termin am 24. November 2022. Infos & Anmeldung HIER.

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Presse

Sachbuch des Monats im Bildungszentrum Nürnberg

Interview | Jason Schreier: Press Reset
24.11.2022

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Für Inside Games: Sexismus im E-Sport

Für Inside Games habe ich mit E-Sportler:innen über das Sexismus-Problem in der Szene gesprochen.

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»Schick das Drecksweib zurück in die Küche« – Sexismus im E-Sport

Inside Games | 27.9.2022

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Videospielen im Alter: Wie ich versucht, meine 75-jährige Mutter für coole Games zu gewinnen

DER SPIEGEL | 11.9.2022

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Für DER SPIEGEL: Wie ich meiner Mutter das Spielen näherbringen wollte

Für DER SPIEGEL Online habe ich versucht, meiner Mutter moderne Games näherzubringen. Ein (Selbst)Versuch.

Hier lesen!

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Das war der Kick-off zum VGN-Sommer 2022

Es geht los! Mit dem heutigen Kick-off im wunderbaren Museum Lothar Fischer in Neumarkt i.d. Oberpfalz wurde der VGN-Sommer 2022 eingeläutet!

Abenteuer erleben – und das mit und dank nachhaltiger Mobilität. Diesmal geht es in den urbanen Raum. Die fünf Städte Ansbach, Bamberg, Iphofen, Neumarkt i.d. Oberpfalz und Nürnberg sind mit von der Partie.

Gemeinsam haben wir Adventure-Touren und Schnitzeljagd-Hikes mit einer ganzen Menge Highlights und Überraschungen entwickelt, die man gewinnen kann.

Insgesamt 2.500 Team-Plätze gibt es unter vgn.de/vgnsommer zu gewinnen. Mach jetzt mit und gewinne einen Platz für dich und deine:n Abenteuer-Partner:in deiner Wahl. Wir schicken dich los ins Abenteuer vor der Haustür!

Alle Infos unter vgn.de/vgnsommer.

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Frauen im Ehrenamt: Hier läuft was schief

Frauen im Ehrenamt: Hier läuft was schief

Fast wäre das Radfahren unter die Räder gekommen. Als ich 2019 die lokale MTB-Interessenvertretung DIMB IG Nürnberg-Fürth gegründet habe, war ich Feuer und Flamme fürs Ehrenamt. Damals schon mein zweites, neben meiner ehrenamtlichen Arbeit beim GAIN-Magazin.

Ich steckte alles rein, was ich hatte. Zeit, Energie, Nerven. Irgendwann begann ich, die Stunden täglich aufzuschreiben, die ich für die Vereinsarbeit aufwandte. Für Telefonate, Mails, Posts, Gespräche, Korrespondenzen mit Forst, Politik, anderen Vertretungen, MTBler:innen.

Zeit, die mir woanders abging. Als Selbständige merkte ich das schmerzhaft finanziell.

Was als Ehrenamt begann, wurde zum Teilzeit- dann Vollzeitjob.

Um die #hometrails #schmausenbuck vor dem Abriss zu bewahren. Was am Ende auch gelang. Jetzt sind die Trails geschützt, es gibt ein offizielles Trailnetz mit Leuchtturm-Wirkung über die Region hinaus. Das ist positiv, das ist unglaublich.

Für mich hatte es am Ende nur noch fade Beigeschmäcker: Die vielbeschworene Positivität und das Engagement der MTB-Community ist in meiner Erfahrung während des Ehrenamts nicht viel mehr als eine traurige Illusion: Viel Show, wenig wirkliches Engagement und Arbeit.

Toxische Begegnungen, vor allem mit patriarchalen Logiken und Dynamiken sind an der Tagesordnung. Shit-Stürme tagtägliches Brot – ich würde das nur machen, um mich zu bereichern (der facto hatte ich teilweise massive finanzielle Einbußen wegen meiner ehrenamtlichen Arbeit), um mich wichtig zu machen (de facto habe ich lange Zeit vom kompletten Mailverkehr, den Gesprächen mit Entscheidungsträgern über PR bis hin zu Social Media alles zum Großteil alleine gemacht – das durfte aber nicht laut gesagt werden, weil ich mich dann ja wichtig machen wollte) etc.

Ich habe fast zu spät die Reißleine gezogen. Ich kam nicht mehr selbst zum Biken, war nur noch gestresst, hatte fast eine Frühgeburt.

Das ist kein Ehrenamt wert. Und schon gar keines für eine in seinen Grundzügen so unwichtige und konsequenzlose Sache wie das Mountainbiken.

Ich bin davon überzeugt, dass es anders gelaufen wäre, wenn ich nicht eine (junge) Frau gewesen wäre. Es wäre höchste Zeit, die Erfahrungen von Frauen (und anderen marginalisierten Gruppen) im Ehrenamt aufzuarbeiten.

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Zurück aus dem Urlaub

Zurück aus dem Urlaub. Urlaub ist schön. Aber meine Arbeit ist schon noch ein bissl schöner.

Das ist selbständig sein für mich: Wenn man sich im Urlaub wieder auf die Arbeit freut. Ist das dann noch „Arbeit“?

Oder ist das wirkliche Arbeit, im Sinne von New Work? So, wie Arbeit sein kann – sein sollte? Ein Ausdruck unserer individuellen Menschlichkeit? Im Sinne von Hannah Arendts Vita Activa. Ein Tun, das uns erfüllt, ausfüllt, anfüllt.