Studium im Elitenetzwerk Bayern, wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann öffentlicher Dienst. Und jetzt: Raus da! Ich, Nürnberger „Gamesbikeliteratin“ (Marion Alexa Müller, Periplaneta Verlag & Mediengruppe) fuhr am 1. Mai 2018 los auf eine gewagte Reise: Von Nürnberg zum Nordkap in 30 Tagen. Ohne Pausentag. 110 km und mehr jeden Tag. Allein. Mit Rad. Und Zelt.

Und mit einem ganzen Haufen Geschichten im Gepäck. Denn: Ich schreibe nicht nur meine Doktorarbeit auf eher ungewöhnlichem Gebiet – in den Computerspielwissenschaften. Auch, was ich sonst so mache, ist eher unkonventionell: Ich stürze mich für mein Leben gern auf meinem Mountainbike Berghänge hinunter und schreibe ansonsten kulturkritische Texte über Computerspiele, u.a. für die GameStar, GamePro und das GAIN Magazin, oder Romane, aus denen die Fantasie nur so quillt. Mein neuer Roman „Die Gleichheit der Blinden“ ist gerade erschienen. Vor meinem Studium war ich bereits alleine monatelang in der Mongolei und Russland unterwegs. Mit dem Studium und dem Einstieg in ein „geregeltes“ Berufsleben wurden die Abenteuer dann weniger. Aber nicht für lange. 2016 fuhr ich drei Monate lang mit Rad und Zelt durch Europa. Und nun gab ich dem „geregelten“ Leben ein für alle mal den Laufpass. Jetzt war das Nordkap an der Reihe!

Mit Unterstützung von Velocita Custom Bicycles, VELOmondial, travel & trek und Wechsel Tents und mit dem Specialized Concept Store Nürnberg und stahlrahmen-bikes.de als Medienpartner machte ich mich am 1. Mai 2018 auf den Weg zum nördlichsten Ende Europas.

Und tatsächlich: Nach 30 Tagen Gegenwind, Rentieren, skurrilen Zufallsbegegnungen und einer ganzen Menge Einsamkeit stand ich mit meinem Rad am Nordkap. 3.400 km und knapp 14.000 hm über die Windräderebenen Deutschlands und durch den endlosen Wald, der Schweden heißt, über die finnische Birkenebenen bis hinauf in die schneebedeckte Spitze Norwegens – die Tour war lang, hart und einsam. Was eben manch einer Spaß nennt J.

Und nun? Was bleibt von einer solchen Reise?

Die Geschichten, die man am Wegrand aufklaubt, an den Rändern der eigenen Wahrnehmung, die gerade durch die Einsamkeit seltsam geschärft wird.

Die Erkenntnis über den Umfang und die Stärke des eigenen Willens – und die Augenblicke des Zweifels.

Und vor allem, ganz einfach und banal: Die Lust am Radeln. Immer in eine Richtung. Immer dem Horizont hinterher, der sich jedes Mal neu verschiebt, sobald wir ihn erreicht haben.

Und nun? Wie geht es weiter? Wie in jeder guten Serie – Fortsetzung folgt! Nachdem ich nun den nördlichsten Punkt (Nordkap) und den westlichsten Punkt Europas (Santiago de Compostela/Finsterre) „abgeradelt“ habe, steht der nächste Name auf dem Programm, der nach weiter Ferne und Abenteuer klingt: Gibraltar! Und dann? Der große Traum: Von Nürnberg „zurück“ in die Mongolei. In diesem Sinne: RIDE ON and RIDE YOUR F**** BIKE!

Über meine Radreise(n) schreibe und spreche ich gerne!

Einfach eine Mail an info@norabeyer.com senden!

Den wöchentlichen Blog über die Tour gibt es hier.

PRESSE

Bayerischer Rundfunk Radiointerview „Zu Gast bei Bayern Plus: Eine abenteuerliche Reise: Nora Beyer ist von Nürnberg zum Nordkap geradelt“, 7. Juni 2018

Nürnberger Nachrichten/Fürther Nachrichten: „Nora und das Nordkap“, 15. Mai 2018

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Posted by:Nora Beyer

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