Vergiss es nicht,

das zwischen den Tagen,

das unser war.

Lass es mich Himmel nennen,

oder heiße es Glück,

rufe es das, was gewährt wurde

zwischen Horizonten, die

eigentlich erbarmungslos.

Meinetwegen spreche ihm

auch alles Jenseitige ab,

reduziere es, realisiere es,

schneide es zu oder ab,

zerschlage seine Rosengläser

und mache es nieder zum Tier,

zu Nächten, zum fleischgewordenen Nüchternen.

Meinetwegen verwünsche es auch,

nach eigenem Bedauern, verfluche

seine Dauerhafigkeit – oder seine Bruchteilartigkeit;

Meinetwegen lasse ihm nichts

außer das Glas seiner Gänsehaut.

Nur vergiss es nicht,

das zwischen den Tagen,

das unser war.

Posted by:Nora Beyer

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